SAGAING DIVISION:
Sie grenzt an indische und Kalay-Tamu
Grenzhandelsstädte entlang der indisch-burmesischen
Grenze. Die Kalay-Tamu Straße in Myanmar und die Imphal
Hauptstraße in Indien spielten zur zeit der
weltberühmten Imphal Operation im März 1944 eine
entscheidende Rolle. Die Sagaing Division ist für
Myanmar auch ein goldenes Land. Eine der großen
Goldminen in Myanmar ist die Kyauk Pahto Mine, die in
der Nähe von Banbway Gone in der Gemeinde Salingyi in
der Sagaing Division liegt.
Überdies, können Besucher, die sich für Ökotourismus
interessieren, viele Orte in und um Sagaing besuchen und
studieren, wie z.B. das Alaungdawhathatpha
Naturschutzgebiet, die Tuintaung Spirulina-Produktion,
und die Stadt Shwebo, in der König Ataungmintayar U Aung
Zay Ya, Gründer des dritten burmesischen Reichs, wohnte.
Hier leben auch die Naga, ein Eingeborenenstamm im
nordwestlichen Bergland von Myanmar nahe der indischen
Grenze. Das traditionelle Neujahrsfest der Naga heißt
Kainbi.
Anreise:
Ausgangspunkt ist Mandalay und von hier koennen Sie nur
mit der Bahn, dem Auto oder mit dem Boot die
verschiedenen Orte erreichen.
Shwebo:
Shwebo ist ein Sammelzentrum für Reis an der
Eisenbahnlinie rund 80 km nordwestlich von Mandalay und
27 km westlich von Kyauk Myaung, einer Stadt am
Ayeyarwady Fluss, die berühmt ist für ihre glasierten
Töpferwaren, von Spielsachen, Bechern, Buchstaben,
Schüsseln und Töpfen bis hin zu riesigen Wasserkrügen,
die zu Hunderten zusammengebunden und als Flöße den
Fluss hinabtreiben. Sie werden überall im Land verwendet.
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Shwebo war die Geburtsstätte von Alaungpaya, Begründer
der Alaungpaya Dynastie (1752–1885), und ist auch seine
Grabstätte. Der Palast, sowie die königlichen
Parkanlagen, Seen, der Burggraben und die Wachtürme sind
in den letzten zwei Jahrhunderten vernachlässigt,
verwüstet und zerstört worden. Mit der Förderung des
Tourismus hat die Regierung die Sanierung der
Palastgebäude und Parks begonnen und den königlichen See
zugunsten der Besucher und Einheimischen ausgebaggert.
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Monywa & Pho Win Daung:
Ungefähr
136 km westlich von Mandalay liegt Monywa, das
Handelszentrum des Chindwin-Tals oder des nordwestlichen
Myanmar. Sehenswert ist dort unter anderem die Thanbokde
Pagode, mit über 500.000 Buddhastatuen; Bodhi-ta-taung (eintausend
Bo-Bäume); Ledi Kyaungtaik, ein Lehrkloster, wo
buddhistische Schriften in über 806 Steintafeln
eingeschrieben sind; und das Dorf Kyaukka, bekannt für
seinen markanten Stil der Lackarbeiten.
Auf der anderen Seite des Chindwin Flusses erreicht man
mit einem Kleintransporter in 30 Minuten die selten
besuchte, aus dem 15. Jh. stammende Phowin Taung
Tempelanlage, wo mehr als 450.000 Sandstein-Buddhas in
die Bergwände, Höhlen, Alkoven oder winzige Nischen
gehauen wurden. Die Höhlenmalereien in Indigoblau- und
weichen Pastelltönen sind noch unversehrt. Viele der
Buddhas kann man auch sehen, ohne die Höhlen und Nischen
zu betreten, und solange man die Altarräume nicht
betritt, darf man die Schuhe anbehalten. Ein
atemberaubender Buddha, der einem nicht entgehen sollte,
ist der liegende Buddha auf einem rechteckigen
Steinmosaik, der mit Kristallglas nur so schimmert.
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Pho Win Daung |
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Kalewa:
Dies ist der Haupthafen am Chindwin Fluss für den Handel
mit dem nur 60 km entfernten Indien; besuchen Sie hier
den lebhaften Markt oder die nahegelegene und
interessante Stadt Kalayemo, die in Grenznähe zum Chin
Staat liegt, und in der es zwei schöne Märkte gibt.
Kalay:
Eine der berühmtesten Städte in der Sagiang Division
namens Kalay ist mit dem Boot von Monywa zu erreichen.
Kalay grenzt an den Chin Staat, und die Straßen zum
nördlichen Chin Staat führen durch diesen Ort. Kalay (35
km von der indischen Grenze entfernt) war die
Verwaltungshauptstadt dieser Region, die reich an
Teakwäldern ist. Es ist eine nette Kolonialstadt mit
einem Golfplatz und vielen prächtigen Kolonialhäusern,
die einst die Bombay Burma Trading Corporation in den
1920er und 1930ern erbaute (es gibt immer noch eine
kleine Gemeinschaft von Indern, die für die schottische
Gesellschaft arbeiteten, sowie deren Nachkommen). Das
Gouverneurshaus, das Verwaltungsgebäude, die Schule, das
Krankenhaus, die “Dak Bungalows”, sowie die
Hauptgeschäftsstelle der Gesellschaft sind gut erhalten,
heute noch in Gebrauch und werden gut gewartet.
Htamanthi:
War einst berühmt oder berüchtigt, je nach Perspektive,
für seine Wer-Tiger. Es gibt rund 200 Häuser in
Htamanthi. Sie können dort den Frauen beim Weben der
traditionellen Decken zusehen.
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Layshi:
Es liegt ca. 300 bis 3826 m über dem Meeresspiegel. Im
Süden steigt es an und ist im Osten und im Süden etwas
flacher. Im Westen und Norden gibt es kleine Hügel,
Bergketten und Täler. Das Gebiet umfasst ca. 2738 km².
Die Temperaturen liegen um 15°C im Sommer (März bis Mai)
und 5°C im Winter (November bis Februar). Der
Jahresniederschlag wird auf 152 bis 304 cm geschätzt,
und die Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Wegen dem
Schlamm und dem Regen ist die Straße nach Layshi fast
das ganze Jahr über rutschig. Es gibt sogar eine Straße
mit dem Namen Myauk Chaw Le Taung (Berg auf dem selbst
ein Affe ausrutscht). Sie ist rund 90 km lang mit fast
senkrechten Klippen auf der einen Seite und tiefen
Schluchten auf der anderen. In der Nähe von Layshi
befinden sich einige Orangengärten. Hier sehen Sie auch
die traditionelle Webkunst. Die Naga bauen ihre Dörfer
gewöhnlich auf der Höhe, um sie unzugänglich zu machen
und sie gegen plündernde Feinde zu schützen.
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Mt. Saramati:
Mt. Saramati (3841 m) ist der höchste Berg im Nagaland
und im Winter mit Schnee bedeckt. Das Gebirge ist mit
reichhaltigen, naturbelassenen Wäldern verschiedener Art
ueberzogen. Auf verschiedenen Höhen gibt es hier
subtropische immergrüne und halbimmergrüne bis hin zu
gemässigter breitblättriger und alpiner Vegetation. Hier
herrscht eine große Artenvielfalt mit natürlicher Flora
und Fauna, sowie diversen Orchideenarten.
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Die Naga Berge:
Die
Naga gehören zur tibeto-birmanischen Gruppe, die sich
nach Westen hin zerstreute. Es gibt 49 Sub-Gruppen, die
nach ihrer Sprache unterschieden werden. Der südlichste
Punkt des Naga Gebirgszugs ist die Quelle des Chindwin
Flusses, und der nördlichste ist die Grenze zwischen
Indien und Myanmar. Die Naga leben auf beiden Seiten der
indisch-burmesischen Grenze. Sie leben zumeist im
Bereich des Patkoi Gebirges und in den westlichen
Bergen, wo der Chindwin Fluss entspringt. Die Naga
Trachten gehören wohl zu den buntesten im Land. Federn,
Reißzähne, Zähne, Bronze, Perlen, aufwendige Webarbeiten;
sie tragen alles in allen Farben. Die Frauen tätowieren
sich die Stirn und das Kinn.
Das größte Fest der Naga ist das Neujahrsfest am 15.
Januar, das Kaing Bi genannt wird und von dem Naga
Festausschuss organisiert wird. Unter Aufsicht der
zentralen Regierung entscheidet dieser jedes Jahr über
den Veranstaltungsort und andere Einzelheiten des Fests.
Alle Naga-Stämme senden eine Delegation zu diesem Anlass,
also ist es die perfekte Gelegenheit, um die Vielfalt
der verschiedenen Naga-Völker an einem Ort zu sehen. |

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