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RAKHINE STAAT:
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Mrauk Oo: Anreise:
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![]() Mrauk Oo market |
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Sehenswürdigkeiten: Die in seiner Bauweise und Verzierung an den Tag gelegte Kunstfertigkeit ist bemerkenswert. Außerdem sieht man hier auch den labyrinthartigen Grundriss dieser Pagode. In ihren Erzählungen über diesen eigenartigen Plan bemerkten einige Fremde, dass der Shitthaung Tempel wie eine Festung gebaut wurde. Der wahre Zweck des Tempels war jedoch das Gebet, einige Initiationsriten, sowie einige Zeremonien des Königs, die gewöhnlich heimlich stattfanden. Er wurde aus 1,80 m dickem Sandstein wie ein "Höhlengang im Felsen" gebaut. Für das Gebäude wurde kein Mörtel verwendet sondern Steinklammern. Man glaubt, dass dort 84.000 Reliquien Buddhas und ebenso viele Statuen von ihm verwahrt werden. Menschen, die die Tunnel des Tempels betraten, bekamen das Gefühl, sie seien endlos.
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![]() Shitthaung Tempel |
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Dukkanthein Tempel: Diese Treppen mit einer Länge von 32 m sind aus massiven Steinwänden im Norden, Osten und Süden gebaut. Die auf der Westseite ist leicht konvex und führt in eine längliche Kammer. Der Tempeleingang auf der Ostseite, etwas näher an der Südostecke, führt zu einem langen überwölbten Durchgang, der sich zwei Stockwerke nach oben in die zentrale Kammer windet. Der Oberbau, eine glockenförmige Kuppel auf kleiner werdenden Terrassen, ähnelt der von Shitthaung, doch lässt hier ein großer eckiger Bogen Licht in die zentrale Kammer hinein. Die inneren Kammern und Gänge des Tempels sind mit gut angepassten und zementierten Steinen gebaut. Die Pagode ist bekannt für die Steinskulpturen in den überwölbten Gängen, insbesondere für die Figuren sitzender Frauen mit verschiedenen Frisuren, als brächten sie dem Buddha Lotusknospen als Opfer dar. Man sagt, es gäbe traditionell 64 verschiedene Haartrachten, und alle Figuren stellen die Frauen der Adligen dar. Außerdem sind auf beiden Seiten der gesamten Passage in regelmäßigen 6 m Abständen 45 cm breite, 60 cm hohe und 30 cm tiefe Nischen gehauen, in denen sich sitzende Buddhafiguren aus Stein befinden. Entlang der Passage gibt es 146 solcher Nischen.
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![]() Dukkanthein Tempel |
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| Koethaung Tempel: Der Name bedeutet 90.000 und steht wahrscheinlich für die Anzahl der Buddhastatuen die er beinhalten soll. Er wurde von König Min Taikkha, dem Sohn des Königs Min Bin errichtet, der den Shitthaung oder 80.000 Statuen-Tempel baute. So hat der Sohn seinen Vater um 10.000 übertroffen! Es ist der größte Tempel im Mrauk Oo Gebiet. Wie der Shitthaung, ist auch dieser Tempel ein massives festungsartiges Bauwerk aus Steinmauern und Terrassen. Er ist umgeben von 108 kleineren Pagoden, alle aus Sandstein. Der gewundene Korridor ist wie ein Höhlengang, den man durchqueren muss um die zentrale Kammer zu erreichen. Die Galerie im inneren ist zusammengebrochen und nicht mehr zugänglich. In der Mitte ist eine achteckige Pagode, die von über 100 kleineren Pagoden umgeben ist. Im Gegensatz zu manch anderen Tempeln wurde nicht nur Sandstein, sondern auch Backstein verwendet.
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![]() Koethaung Tempel |
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| Laymyetnha Pagode: Sie wurde vom ersten König der Mrauk Oo Dynastie im Jahre 1430 n. Chr. erbaut und ist eine der fünf bei Gründung der Stadt erbauten Pagoden. Es ist ein quadratisches Bauwerk mit je einem weit herausragenden Portal in jeder Himmelsrichtung. Der Innenraum ist achteckig. In der Mitte des letzteren befindet sich eine achtflächige Säule, die den Turm über der Mitte des Daches stützen soll. Über jeder Ecke der Terrasse wurde ein kleiner, runder Stupaturm errichtet. Die Seiten des quadratischen Schreins sind knapp 17 m lang; die Portale sind 3 m breit und ragen 5 m weit in die Plattform.Der Mittelturm ist rund mit einer Kuppel. An seiner Basis hat er einen Umfang von 24 m und ist 21 m hoch. Wie in der Sambuddha-Schrift erwähnt sind dort 28 Buddhas. |
![]() Laymyetnha Pagode |
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NÖRDLICHER SHAN STAAT: |
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| Pitakataik: Erbaut wurde sie in der Nähe der Htupayon Pagode und südlich der Shinkite Mauer von König Mong Phalaung. Der Grundriss war quadratisch mit einer Eingangspassage wie bei anderen Pagoden in Mrauk Oo. Vollkommen aus Stein gebaut, sind die Außenmauern von Blumen und geometrischen Formen geziert. Man sagt, es wurden 33 Pitakataiks in Mrauk Oo gebaut. Die kleine Bücherei oder Pitaka-taik, eine Fundgrube für buddhistische Schriften, wurde 1591 ebenfalls von König Min Phalaung erbaut. Sie misst von Ost nach West lediglich 4.2 m, 3 m von Nord nach Süd und ist nur 2.7 m hoch. Vollkommen aus Stein bebaut, sind die Außenmauern von herrlichen Mustern geziert, sodass sie wie eine winzige edelsteinbesetzte Schatulle in Lotusblütenform aussieht. In Mrauk Oo gab es 48 Büchereien, doch dies ist die einzige, die erhalten geblieben ist. Sie wird manchmal von Dickicht und Gebüsch überwuchert, und teilweise auch von Moos und Unkraut bedeckt, das bei 508 cm Jahresniederschlag prächtig gedeiht. Diese Bücherei ist dafür bekannt, dass in ihr 30 Sätze der buddhistischen Tipitaka gewesen sind, die König Narapatigyi (1638-1645) aus Sri Lanka bekam. Leider hat sie wegen ihres dunklen und fensterlosen Inneren einen schlechten Ruf.
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![]() Pitakataik |
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Ratanabon Pagode: Der Tempelhof ist zerstört. Das Gebäude beeindruckt durch seine Masse. Seine Architektur gleicht einer gewöhnlichen Pagode, wie der Sanchi in Indien. Doch das Fehlen dekorativer Muster und baulicher Verzierungen kennzeichnet sie deutlich als ein typisches Rakhine Bauwerk. Man glaubt, die Pagode wurde gebaut, um sowohl irdische als auch spirituelle Schätze zu erwerben und zu sichern. (Ratana bedeutet "Schatz", bon bedeutet "sammeln" oder "anhäufen".)
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![]() Ratanabon Pagode |
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Sakkyar Man Aung Pagode: Zine Man Aung Pagode:
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![]() Zine Man Aung Pagode |
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Wethali (Vesali) eine Händlerstadt: Vesali geht auf die Zeit von 327 bis 1018 n. Chr. zurück und existierte bereits vor Bagan und zur gleichen Zeit wie die Pyu Städte Beithano und Hanlin in zentral Myanmar. Ausgrabungen von 1980 bis 1984 brachten einige buddhistische Gebäude zum Vorschein, eine davon wahrscheinlich eine Ordinationshalle oder Sima, sowie Teile der Stadtmauern und Inschriften im Sandstein. Die Inschrift der Ananda Candra Säule, die sich heute in der Shit-thaung Pagode von Mrauk Oo befindet, stammte ursprünglich aus Vesali und ist eine Aufzeichnung von ungefähr 20 Königen, die regierten. Vesali ist ohne Zweifel eine der frühesten buddhistischen Städte Myanmars. Im Dorf Wethali gibt es auch einige historische Vishnustatuen aus dem 6. Jahrhundert. Besucher können den 150 m hohen Hügel in der Nähe des alten Abaungdaw Grabens zur Thaung-gyatt-taw (oder Stirnband-Reliquien) Pagode hinaufgehen. Von dort blickt man auf das Panorama der heute mit Bäumen bewachsenen Altstadt, sowie auf einige zwischen den Feldern verstreute Dörfer. Mahamuni Schrein (Dyannyawadi): Auf der obersten Stufe des Hauptschreins befinden sich drei sehr alte Steinfiguren von Buddha. Die mittlere Statue 1,27 m hoch, ist als Bruder von Maha Muni bekannt. Der Schrein ist ein friedlicher, ruhiger Ort ungefähr 10 km östlich von Kyauktaw und ca. 40 km nördlich von Mrauk Oo. Er liegt auf einem kleinen Hügel namens Sirigutta, umgeben von drei kleinen Mauern auf drei aufeinander folgenden Terrassen. Und der Hauptschrein befindet sich auf der höchsten Plattform. Auf der untersten Ebene ist eine alte, 1439 von König Minkhari erbaute, Bücherei; sie ist ein seltenes Werk aus dieser frühen Zeit. In der Nähe kann man auch ein großes, von König Sandasuriya gegrabenes Wasserbecken sehen. Im Jahre 1900 goss ein reicher Mann aus Akyab (Sittwe), U Rai Kyaw Thu, eine Statue und stellte sie an den ehemaligen Platz der großen Statue. Heute ist die Maha Muni Stätte die meistverehrte in Myanmar, und erstrahlt dank der neuen Autobahn zwischen Yangon und Sittwe in ihrem früheren Glanz. Nun erreicht man Mahamuni mit dem Auto entweder von Sittwe oder Mrauk Oo. Das ganze Jahr lang strömen Pilger aus allen Teilen des Rakhine Staats, sowie Gläubige aus verschiedenen Teilen Myanmars hierher. Es gibt in der Nähe des Schreins ein Museum, in dem einige sehr alte Steine ausgestellt sind.
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| Ngapali Beach: Ungefähr 7 km von Thandwe (Sandoway) entfernt liegt Ngapali - bis heute berühmt für seine naturbelassene und makellose Schönheit. Der Strand - weicher, weißer Sand gesäumt mit Kokospalmen - erstreckt sich über 3 km. Ein idealer Ort zum Sonnenbaden, Erholen, für Strandspaziergänge, zum Radfahren usw. Im Gegensatz zu den heutigen Stränden Asiens gibt es dort keine lauten Strandbars, Massen von Menschen und Straßenhändlern, die für ihre Waren werben. Man findet dort nur die natürliche Schönheit des blauen Wassers mit weißem Sand und herrlichem Sonnenschein. Das Meer ist kobaltblau, sauber und hat keine gefährlichen Meerestiere. |
![]() Ngapali Beach |
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