MANDALAY & Umgebung
MANDALAY:
Die Hauptstadt des letzten burmesischen
Königreichs und der burmesischen Könige liegt im Zentrum
Myanmars, 668 km nördlich von Yangon. Gegründet wurde die
Stadt 1857 von König Mindon und war Amtssitz der
burmesischen Könige bis sie 1885 von den Briten besetzt
wurde und man Yangon zur Hauptstadt machte. Sie ist die
zweitgrößte Stadt nach Yangon und ein pulsierendes
Handelszentrum sowie ein Refugium von reichem kulturellem
Erbe. Mit den Ruinen der Königstadt und vielen alten
Klöstern ist Mandalay ein Schauplatz für die burmesische
Kunst und Architektur des 19. Jahrhunderts. Die Stadt ist
ebenfalls bekannt für Holzschnitzereien, Silberwaren,
Tapisserieware, Seide und andere Erzeugnisse traditioneller
Handwerkskunst. Von dort aus bestehen Eisenbahn-, Straßen-,
Fluss- und Luftfahrtswege in alle Teile des Landes.
Anreise:
Von Yangon aus sind es rund 1 ½ Flugstunden. Es gibt
tägliche Flugverbindungen von Yangon, Bagan und Heho nach
Mandalay. Der neue Mandalay International Airport wurde im
November 2000 in Betrieb genommen und bietet Direktflüge
einiger regionaler Fluggesellschaften. Expresszüge fahren in
rund 14 Stunden von Yangon nach Mandalay. Private Express-Reisebusse
fahren ebenfalls täglich auf der über 700 km langen
Yangon-Mandalay Fernstraße. Bei einer Überlandreise können
Sie auch in zwei Etappen fahren und in Taungoo (280 km) oder
Meiktila (540 km) Halt machen, wo sich Hotels zur
Übernachtung befinden.
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Sehenswürdigkeiten:
Innenstadt:
Mandalay selbst ist eine schmutzige, staubige Stadt mit
einigen Bezirken, die sich in fast einem Jahrhundert kaum
verändert haben, aber sie strotz förmlich von fotografischen
Motiven und hat ihren eigenen Charme. Spazieren Sie früh
morgens oder am späten Nachmittag am Flussufer entlang und
beobachten Sie dort das rege Treiben, wie hart z.B. die
Wasserbüffel arbeiten, um die frisch gefällten Baumstämme
ans Ufer zu bringen, oder schlendern Sie einige Stunden über
den langgezogenen Zegyo Markt, der ursprünglich von einem
italienischen Architekten 1903 entworfen wurde. Der Zegyo
Markt ist das Handelszentrum, das die Städte des oberen und
unteren Myanmars verbindet. Hier wird mit verschiedenen
einheimischen und Importwaren (meist aus China und Thailand)
gehandelt. Der alte Markt im italienischen Stil wurde
zerstört und durch eine moderne Form ersetzt. Der Uhrenturm
neben dem Zegyo Markt wurde 1903 zum Gedenken an das
diamantene Thronjubiläum von Königing Victoria erbaut.
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Uhrturm |
Mandalay Hügel:
Das
Naturwahrzeichen von Mandalay mit Panoramablick auf die
Stadt. Die Treppe wurde von unten nach oben gebaut. Es ist
nicht anstrengend, den Hügel zu erklimmen, und man kann auf
dem Weg nach oben immer wieder eine Pause einlegen. Ein
Sprichwort sagt, dass man sich in die Umgebung des Mandalay
Hügel flüchten soll, wenn man lange leben möchte. Dies
bedeutet, dass es gut für die Gesundheit ist, den Mandalay
Hügel zu Fuß zu erklimmen. Und der Pagode auf dem Weg Ehre
zu erweisen bringt langes Leben. Man kann mehrere bedeutende
Pagoden entlang der Stufen des Mandalay Hügels ehren. Und
außerdem kann man die Geschäfte besuchen, die traditionelle
handgemachte burmesische Spielsachen, Geschenkartikel und
Perlen verkaufen.
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Mandalay Hügel |
Mandalay Palast:
Der gesamte Komplex dieses prunkvollen Palasts wurde während
dem zweiten Weltkrieg durch einen Brand zerstört. Jedoch
bieten die feinen Palastmauern, die Stadttore mit den
krönenden Pavillons und der umlaufende Burggraben immer noch
ein eindrucksvolles Bild des Mandalay Palasts. Einige
Gebäude des Palasts, nämlich "Mya-nan-san-kyaw Shwenandaw",
das Vorbild für den Mandalay Palast, Nanmyint-saung sind
heute wieder aufgebaut, und das Kulturmuseum liegt ebenfalls
innerhalb des Palastgeländes.
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Mandalay Palast |
Shwenandaw Kloster:
Berühmt für seine künstlerischen Holzschnitzereien, erinnert
dieses Kloster ein wenig an den alten Mandalay Palast.
Ursprünglich wurde es innerhalb des Mandalay Palasts gebaut,
jedoch 1880 von König King Thibaw an den heutigen Standort
verlegt.
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Kuthodaw Pagode:
Im Jahre 1857 von König Mindon nach der Vorlage der Shwe
Zigon Pagode in Nyaung U erbaut, ist diese Pagode von 729
aufrechten Steintafeln umgeben, auf denen die gesamten, von
der 5. buddhistischen Synode redigierten und genehmigten
Schriften aufgezeichnet sind. Wegen dieser Steinschriften
ist sie volkstümlich als "das größte Buch der Welt" bekannt.
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Kuthodaw Pagode |
Atumashi Kyaung:
Das Atumashi Kyaung, oder das unvergleichliche Kloster wurde
ursprüngliche 1857 von König Mindon (1853-1879) erbaut und
brannte im Jahre 1890 nieder. Viele Jahre lang waren die
Ruinen des Bauwerks den Elementen ausgesetzt. Stümpfe
verkohlter Teaksäulen, eine große Treppe, sowie einige
Kolonnaden sind noch geblieben. Der Bereich wurde in den
1990ern geräumt und 1996 nach den Originalplänen durch das
Burmesische Ministerium für Archäologie mit Hilfe von
Sträflingsarbeit wieder aufgebaut. Wenngleich es auch
beeindruckend ist, konnte man doch die Pracht des
ursprünglichen Gebäudes nicht einmal annähernd wieder
herstellen. Das Atumashi Kyaung liegt in der Nähe der
gleichzeitig erbauten Kuthodaw Pagode und direkt neben dem
Shwenandaw Kloster.
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Atumashi Kyaung |
Kyauktawgyi Pagode:
In der Nähe des südlichen Aufstiegs auf den Mandalay Hügel
steht die Kyauktawgyi Pagode mit der Buddhastatue, erbaut
1865 durch König Mindon. Die Statue wurde aus einem
einzigen, riesigen Marmorblock gehauen. Sie wurde von fast
12.000 Männern an ihren Platz geschleppt, und es dauerte 13
Tage, den Marmor zu transportieren. Die Statuen von 80
Arhats (der großen Jünger Buddhas) umgeben die Statue, je 20
auf jeder Seite.
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Maha
Muni Pagode

Shwe In Bin Kloster |
Maha
Muni Pagode:
Verehrt als die heiligste Pagode in Mandalay, birgt diese
die berühmte Maha Muni Buddhastatue, von der man sagt, sie
sei zu Lebzeiten Buddhas und in seiner Anwesenheit gegossen
worden. Folglich gilt sie bei gläubigen Buddhisten als
lebendig und wird daher die heilige lebende Statue von Maha
Muni genannt. Die sitzende Figur ist 3,8 m hoch. Sie wurde
1784 während der Regierungszeit des Königs Bodawpaya aus dem
Staat Rakhine nach Mandalay gebracht. Das frühmorgendliche
Ritual der Gesichtswaschung der Buddhastatue zieht täglich
viele Gläubige an. Die Statue gilt neben der Shwedagon
Pagode als die großartigste in Myanmar. Eine Reise nach
Mandalay wäre unvollständig ohne einen Besuch der Maha Muni
Pagode.
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Shwe In Bin Kloster:
Dieses attraktive, in traditioneller burmesischen Weise
gebaute Kloster ist eines der wenigen Gebäude, die dem Zahn
der Zeit standgehalten haben. Im Jahre 1895 von chinesischen
Kaufleuten erbaut, besteht das Kloster aus vielen
eindrucksvollen Holzschnitzereien und beinhaltet auch
etliche bewundernswerte Kunstwerke. Gegenwärtig wohnen 35
Mönche in dieser Klosteranlage, die von einem klassischen
Teakholzfundament getragen wird, wie man sie im ganzen Land
zwar noch immer häufig sieht, jedoch selten in so guter
Verfassung wie hier an diesem leuchtenden Standort.
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Yankin Hügel:
Drei km östliche des Mandalay Forts gibt es einen ganzen
Komplex von Tempeln und Klöstern entlang des Berggrats. Mit
den Treppen auf beiden Seiten des Hügels kann man einmal
rings herum wandern - bringen Sie also gutes Schuhwerk mit.
Kunstgewerbe:
Für Liebhaber des Kunstgewerbes ist Mandalay eine der
größten Fundgruben des burmesischen Kunsthandwerks. Hier
können Besucher sehen, wie geschickte Handwerker
wunderschöne Tapisseriewaren, Schnitzereien und Gravuren aus
Elfenbein, Holz, Marmor und Stein, sowie Silberwaren, und
Bronzestatuen nach der altehrwürdigen Tradition ihrer
Vorfahren herstellen. Außer diesen Orten sind auch andere
Kunsthandwerkstätten der Seidenweber und Blattgoldhersteller
einen Besuch wert.
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Kunstgewerbe |
UMGEBUNG:
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Mingun:
Mingun liegt rund 11 km stromaufwärts von Mandalay am
westlichen Ufer des Ayeyawaddy. Die einstündige Bootsfahrt
dorthin bietet einen Einblick in das echte Leben am Fluss
auf angenehme Art und Weise. In Mingun ragt eine gigantische
unvollendete Pagode mit Blick auf den Fluss 50 m hoch. Dort
steht auch als größte läutende Glocke der Welt die 90 Tonnen
schwere Mingun Glocke, gegossen 1170 von König Bodawpaya.
Amarapura:
Amarapura, die "Stadt der Unsterblichen", rund 11 km
südlich von Mandalay, war bis 1850 die Hauptstadt
des oberen Burma. Nach damaligem Brauch wurden die
meisten der wichtigen hölzernen Paläste und Klöster
abgebaut und in die neue Hauptstadt nach Mandalay
gebracht. Vom alten Amarapura Palast ist wenig
geblieben, doch findet man dort noch immer zwei
gemauerte Bauwerke: Die Schatzkammer und den alten
Wachturm. An allen vier Ecken der einst quadratisch
angelegten Stadt befinden sich noch immer die
Eckpagoden. Außer den Pagoden, die überlebten, ist
die altertümliche Seiden- und Baumwollwebkunst mit
Handwebstühlen dort sehr lebendig. Das 150 Jahre
alte Mahagandayon Kloster ist ein berühmtes
Lehrzentrum. Dort leben über tausend Mönche, die
täglich vor 11 Uhr in einer lange Reihe geduldig
warten, um ihre einzige Tagesmahlzeit in Empfang zu
nehmen. Die 1.200 m lange U-Bein ist 150 Jahre alt
und die längste Teakholzbrücke der Welt.
In-wa (Ava):
Die Stadt Ava liegt auf einer kleinen Insel zwischen den
Flüssen Ayeyarwaddy und Myittha. Sie wurde 1364 n. Chr. von
König Thado Minbya als Hauptstadt gegründet. Im Erdbeben von
1838 wurde sie jedoch zerstört. Die Palastruinen, die
massiven Mauern des Forts und der Bruggraben lassen uns
erahnen wie prunkvoll diese Stadt als Hauptstadt vor mehr
als viereinhalb Jahrhunderten gewesen sein muss.
Am besten erkundet man diese Insel mit der Pferdekutsche.
Der damalige Königspalast existiert nicht mehr. Jedoch steht
dort noch der "Schiefe Turm" von Inwa, ein 27 Meter hoher
gemauerter Wachturm. Das Maha Aung Mye Bon Zan Kloster aus
Backsteinen und Stuck, das von der Hauptfrau des Königs King
Bagyidaw für ihren königlichen Vorsteher (Nyaung Gan
Sayadaw) im Jahre 1818 erbaut wurde, sowie das Bagayar
Kloster mit seinen berühmten und eindrucksvoll geschnitzten
Holzornamenten und Teakholzpfosten sind die Höhepunkte.
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Hsinbyume Pagode

U Bein Brücke

Maha Aung Mye Bon Zan Kloster |
Sagaing:
Sagaing liegt 21 km südwestlich von Mandalay am
gegenüberliegenden Ufer des Ayeyarwaddy. Nachdem man die
Inwabrücke überquert hat, sieht man die Bergspitzen, von
denen jede mit einer Pagode gekrönt ist, die Banner mit der
Lehre Buddhas, die Zuflucht von allem Leiden und aller
Trübsal, wo sich über 600 Mönch- und Nonnenklöster für
buddhistische Studien und Meditation befinden. Die
Padamyazedi datiert auf das Jahr 1300 zurück, und in der U
min Thonze oder Dreißig-Höhlen-Pagode sind viele
Buddhastatuen in einer sichelförmigen Kolonnade angeordnet.
Der Tilawkaguru Höhlentempel, der um 1672 gebaut wurde, ist
mit Wandgemälden verziert. Im nahegelegenen Dorf Ywahtaung
sieht man wie Silberarbeiter Schüsseln und andere
Silberartikel nach traditionellen Methoden anfertigen. Die
überaus beeindruckende Soon Oo Pon Nya Shin Pagode in der
Nähe wurde 1312 erbaut. Der Aufstieg und die Aussicht über
Sagaing von der Soon Oo Pon Nya Shin Pagode ist fabelhaft.
Rund 10 km von Sagaing liegt Kaunghmudaw, eine riesige,
kuppelförmige Pagode, die 1636 vom König Thalun nach dem
Vorbild der Mahaceti Pagode in Sri Lanka gebaut wurde.
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U min Thonze |
Monywa &
Pho Win Daung:
Ungefähr 136 km westlich von Mandalay liegt Monywa, das
Handelszentrum des Chindwin-Tals oder des nordwestlichen
Myanmar. Sehenswert ist dort unter anderem die Thanbokde
Pagode, mit über 500.000 Buddhastatuen; Bodhi-ta-taung
(eintausend Bo-Bäume); Ledi Kyaungtaik, ein Lehrkloster, wo
buddhistische Schriften in über 806 Steintafeln
eingeschrieben sind; und das Dorf Kyaukka, bekannt für
seinen markanten Stil der Lackarbeiten.
Auf der anderen Seite des Chindwin Flusses erreicht man mit
einem Kleintransporter in 30 Minuten die selten besuchte,
aus dem 15. Jh. stammende Phowin Taung Tempelanlage, wo mehr
als 450.000 Sandstein-Buddhas in die Bergwände, Höhlen,
Alkoven oder winzige Nischen gehauen wurden. Die
Höhlenmalereien in Indigoblau- und weichen Pastelltönen sind
noch unversehrt. Viele der Buddhas kann man auch sehen, ohne
die Höhlen und Nischen zu betreten, und solange man die
Altarräume nicht betritt, darf man die Schuhe anbehalten.
Ein atemberaubender Buddha, der einem nicht entgehen sollte,
ist der liegende Buddha auf einem rechteckigen Steinmosaik,
der mit Kristallglas nur so schimmert.
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Thanbokde Pagode |
Shwebo:
Shwebo ist ein Sammelzentrum für Reis an der Eisenbahnlinie
rund 80 km nordwestlich von Mandalay und 27 km westlich von
Kyauk Myaung, einer Stadt am Ayeyarwady Fluss, die berühmt
ist für ihre glasierten Töpferwaren, von Spielsachen,
Bechern, Buchstaben, Schüsseln und Töpfen bis hin zu
riesigen Wasserkrügen, die zu Hunderten zusammengebunden und
als Flöße den Fluss hinabtreiben. Sie werden überall im Land
verwendet.
Shwebo war die Geburtsstätte von Alaungpaya, Begründer der
Alaungpaya Dynastie (1752–1885), und ist auch seine
Grabstätte. Der Palast, sowie die königlichen Parkanlagen,
Seen, der Burggraben und die Wachtürme sind in den letzten
zwei Jahrhunderten vernachlässigt, verwüstet und zerstört
worden. Mit der Förderung des Tourismus hat die Regierung
die Sanierung der Palastgebäude und Parks begonnen und den
königlichen See zugunsten der Besucher und Einheimischen
ausgebaggert.
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Pyin-Oo-Lwin (Maymyo):
Mehr als 1000 m über dem Meeresspiegel gelegen, ist Pyin Oo
Lwin eine beliebte Bergstadt rund 69 km von Mandalay
entfernt. Sie ist bekannt für ihre Häuser im Kolonialstil
mit den großzügigen Anlagen und Pinien, Eukalyptus und
Silbereichen, die es in der Stadt im Überfluss gibt. Das
ganze Jahr über ist es wunderbar kühl und angenehm.
Die Stadt wurde 1851 vom burmesischen Beamten Maung Dwe
gegründet und 1896 vom britischen Colonel May in May Myo
umbenannt. Der schön angelegte und 142 Hektar große
botanische Garten, die herrlichen Pwe-kauk Wasserfälle, der
chinesische Tempel ist außer den britischen Kolonialhäusern
ebenfalls sehenswert. In der Nähe liegt die
Peik-chin-hmyaung Höhle und die Gokteik Eisenbahnbrücke.
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Peik-chin-hmyaung Höhle |
Paleik:
In verschiedenen Teilen der Welt findet man viele wundersame
Orte, und Myanmar macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme.
Einer dieser Orte ist die Schlangenpagode in der Stadt
Paleik, 24 km von Mandalay entfernt.
Der offizielle Name der Pagode ist “Ratana Laba Muni
Sutaungpyi Muei Phaya”, aber bekannt ist sie als “Meui
Phaya” oder “Schlangenpagode”. Im Jahre 1977 rodete ein
buddhistischer Mönch die Büsche an diesem Ort und fand eine
Buddhastatue in einer zerstörten Pagode.
Auf der Statue waren drei große Pythons, und seither ist der
Ort im ganzen Land als die Schlangenpagode bekannt. Jede
Schlange bekam alle fünf Tage einen Napf Milch und drei Eier
zu fressen. Auf tierärztlichen Rat bekam jedoch später jede
von ihnen Ziegenfleisch für 50 Tical wegen der Proteine.
Jeden Morgen um 11.00 Uhr werden die Schlangen gebadet.
Pilger aus verschiedenen Teilen des Landes kommen um der
Schlangenpagode in der Stadt Paleik ihre Ehrerbietung zu
erweisen. Nach buddhistischem Glauben verdienen selbst Tiere
aufgrund ihrer Verdienste in früheren Leben unsere Pflege
und Aufmerksamkeit.
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Mogok:
Mogok, als die Edelsteinstadt bekannt, liegt in den Bergen
in einem wunderschönen Tal 205 km nordöstlich von Mandalay
und 96 km östlich des Ayeyarwady Flusses. Burmesische
Rubine, Saphire, Smaragde und andere Edelsteine werden im
Gebiet Mogok abgebaut. Besuchen darf man Mogok nur in einer
Pauschalreise mit Sondergenehmigung. |

Mogok |
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