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KAYIN (KAREN) STAAT:
Dieser langgezogene Staat im Südosten verläuft von Nordwest
nach Südost. Die Gesamtfläche des Staates beträgt 30'383 km². Außer den
Kayin, die die Mehrheit ausmachen leben im Kayin Staat auch die Mon, Myanmar,
Taungthu und Shan. Die Kayin sind die zweitgrößte Minderheit in Myanmar.
Man unterscheidet zwischen den Berg-Kayin und den Kayin der Ebene. Sie haben
unterschiedliche Sprachen und physische Eigenschaften. Unter den Kayin gibt
es Animisten, Buddhisten und Christen, jedoch die meisten sind Buddhisten.
Die Kayin haben ihr eigenes Alphabet und somit auch ihre eigene Literatur
und Kultur. Sie leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und damit verbundenen
Geschäften. Es werden Reis, Betelnüsse, Erdnüsse, Sesam, Erbsen, Bohnen,
Kaffe und Tee angebaut. Kautschuk Plantagen findet man in den südlichen
Regionen. Die immergrünen Wälder bedecken rund die Hälfte des Gebiets. Teak
und andere Harthölzer sind wichtige Erzeugnisse dieser Region. Die Ebenen
des Kayin Staats sind besprenkelt mit Kalksteinhöhlen und einigen Kalksteinhügeln,
die steil emporragen. Von den Bergen ist der Zwegabin der höchste mit seinen
knapp 723 m über dem Meeresspiegel.
Es gibt viele kulturelle Aktivitäten in Kayin wie das
Anbeten der Duway Pagode, in der die Natgeister diversen Gottheiten huldigen,
und wo man heute noch immer das traditionelle "Boom Fire" Fest feiert. Zu
diesem Anlass wird der Kayin Don Tanz aufgeführt. Der Don Tanz entstand
aus verschiedenen gesellschaftlichen Aktivitäten. Die Kayin lieben ihren
Don Tanz. Er fördert die Einheit in der Gemeinschaft, sowie das Gefühl der
Zugehörigkeit. Der Tanz ist ein nationales Kulturgut und spiegelt die Schönheit
und die Liebe der Kayin wider. Er hat bei den Tänzen der Kayin eine lange
Tradition.
Anreise: |
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Von Yangon aus erreicht man Pha-an mit dem Auto in 8 Stunden.
Im Norden führt eine Straße von Toungoo in der Division Bago nach
Thandaung. Die Mawchi-Mawchi Straße führt durch den Staat Kayin.
Im Süden verzweigt sich die Yangon-Mottama Straße nach Hpa-an über
Thaton und Myaing Galay. Es gibt noch eine weitere Straße von Mawlamyine
nach Hpa-an. Der Staat Kayin hat immer noch keine Eisenbahn, ist
dafür aber gut mit natürlichen Wasserwegen ausgestattet. Der Fluss
Thanlyin stellt den Haupttransportweg dar. Die Schifffahrt ist von
Mawlamyine stromaufwärts bis Shwegun nördlich von Hpa-an, der Hauptstadt,
möglich. Entlang des Ataran können Schiffe von Kya-In-Seik-Gyi nach
Mawlamyine fahren. Die Besucher der Stadt Hpa-An kommen normalerweise
über die Straßen von Thaton auf der Yangon - Mawlamyine Autobahn.
Manche Touristen kommen mit dem Boot von Mawlamyine.
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 Hpa-an
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Hpa-an: Dies ist die Hauptstadt des Kayin Staates. Sie wurde erst vor Kurzem
aus der Liste verbotener Reiseziele gestrichen. Man fährt mit dem
Auto von Yangon über Bago, Kyaikto und Thaton nach Hpa-an. Hpa-an
ist zwar eine kleine Stadt, gleichzeitig aber auch ein betriebsames
Handelszentrum. Man sieht hier die Bauern, die mit Pferdewagen oder
Trishaws in die Stadt kommen. Es gibt dort einen kleinen See, und
man sieht den Mt. Zwegabin in der Ferne.Sehenswürdigkeiten:
Museum: Auf der anderen Seite des Sees, gleich wenn man die Brücke überquert
hat, befindet sich ein kleines Museum mit Ausstellungsstücken der
Karen Kultur.
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 Hpa-an Strand Road
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Mt. Zwegabin: Der Berg Zwekabin hat eine sehr ungewöhnliche form, die man
nicht vergisst, wenn man sie einmal gesehen hat. Er erhebt sich
steil mit einer Höhe von rund 650 m aus der Ebene. Auf dem Gipfel
steht eine Pagode für diejenigen, die fit genug sind, um hinauf
zu steigen. Man braucht ca. 2 Stunden, aber die Aussicht über den
Fluss und die Ebene macht alle Strapazen des Aufstiegs wieder wett.
Dort oben befindet sich auch ein Kloster.Thamanya Kloster: Der Berg Thamanya liegt 37 km südöstlich an der Straße von Hpa-an
nach Kawkareik. Dieser Ort ist berühmt wegen des 2003 verstorbenen
höchst ehrwürdigen Mönchs, "Thamanya Sayardaw". Pilger kommen aus
dem ganzen Land um ihm zu huldigen, also gibt es dort immer viele
Pilger und Gläubige.
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 View from Zwekabin Hill
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Kawgun Höhle: Die Kawgun Höhle liegt in der Nähe des Dorfes Kawgun, das ca. 3
km von Hpa-an liegt. Es handelt sich um eine natürliche, 61 m breite
und 91 m lange Kalksteinhöhle. Die Felsoberfläche ist reichlich
mit verschiedenartigen tönernen Buddhafiguren und Gedenktafeln bedeckt.
Von diesen Höhlen gibt es im unteren Myanmar nicht sehr viele. Nach
dem Stil der Buddhastatuen zu urteilen, kommen diese aus dem 15.
Jahrhundert, der Hanthawaddy-Periode.
Bayin Nyi Höhle: Die Bayin Nyi Höhle liegt näher an Thaton und ist dadurch ein idealer
Halt auf dem weg nach Yangon. Ein steiler Felsen, an dessen Fuß
ein Kloster liegt, ragt aus der Ebene. Es gibt dort Thermalquellen
und die Möglichkeit zu baden.
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 Kawgun Höhle
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THANDAUNG: Bald nach dem Ende des englisch-burmesischen Kriegs im Jahre
1852, als das untere Myanmar annektiert wurde, bauten die Briten
Thandaung als Bergstadt mit indischen Arbeitskräften auf. Thandaung liegt nur 321 km von Yangon entfernt, und man erreicht
den Ort mit dem Auto oder Bus in einem halben Tag. Wer die Eisenbahn
vorzieht, kann auch mit dem Zug in ca. 6 Stunden von Yangon nach
Taungoo reisen. Von dort sind es mit dem Auto nur noch 27 km bis
Thandaung. Die Strecke führt durch satten Urwald mit kleinen Gebirgswasserfällen
und steigt allmählich auf über 1200 m nach Thandaung an. Thandaung ist eine wunderschöne Bergstadt und ein wichtiges Gebiet
für den Tee-, Kaffee- und Obstanbau. Die Stadt ist das Wahrzeichen
des Kayin Staates. |
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