SÜDLICHER SHAN STAAT
Inle See:
Dieser riesige, malerische See liegt im hügeligen Shan
Staat im östlichen Myanmar. Auf einer Höhe von 900 m
über dem Meeresspiegel ist er einer der größten
Touristenattraktionen in Myanmar. Der 22 km lange und 10
km breite See hat rund 150.000 Bewohner, von denen viele
auf Schwimmenden Inseln Leben. Der Inle See ist
naturbelassen und nicht verschmutzt. Er ist berühmt für
seine landschaftliche Schönheit, sowie die einzigartige,
einbeinige Rudertechnik der Inthas, der Ureinwohner des
Sees. Des Weiteren sind die schwimmenden Dörfer, der
farbenfrohe schwimmende Markt und das Inle Heilbad einen
Besuch wert. Das Phaung Daw Oo Pagoden Fest am Inle See
findet im Oktober statt und ist prunkvoll, stattlich und
farbenfroh.
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Anreise:
Am besten fliegt man von Yangon, Bagan oder Mandalay
nach Heho. Dies ist vom See aus der nächste Flughafen.
Es gibt tägliche Flugverbindungen nach Heho. Von
Mandalay fliegt man lediglich 20 Minuten. Die Fahrt auf
der Straße, die sich bergauf über das Shan Plateau
windet, ist interessant und auch empfehlenswert, obwohl
es sehr lange dauert. Es fahren auch regelmäßig Züge
über die Anschlussstelle Thazi nach Heho und Shwe
Nyaung, die nächsten Bahnhöfe vom See aus.
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Inle See |
Sehenswürdigkeiten:
Ywama:
Dies ist das größte Dorf am Inle See; seine Straßen sind
ein Geflecht von Kanälen. Dort gibt es einige wunderschöne
Teakholzhäuser die auf großen Holzpfählen auf dem Seebett
stehen. Die Hauptaktivität und Attraktion ist der
schwimmende Markt auf dem größten Kanal. Er liegt
nordwestlich von den meisten Hotels. Mit dem Boot erreicht
man ihn in 15 Minuten. Der prächtige Markt ist bekannt und
geschätzt. Man kann die Goldschmieden besuchen, der
Skulpturen- und Regenschrimherstellung zusehen.
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Ywama |
Phaung Daw Oo Pagode:
Als einer der berühmten Hauptschreine in Myanmar,
beherbergt diese Pagode fünf kleine Buddhastatuen, die von
den Seebewohnern hoch verehrt werden. Einmal im Jahr, Ende
September bis Anfang Oktober, findet das Pagodenfest statt,
bei dem vier der fünf Statuen auf einer bunten Barkasse den
See umfahren.
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Phaung Daw Oo Pagode |
Indein:
Ein kleines Dorf am westlichen Seeufer. Die im Gebüsch
versteckten Pagodenruinen versetzen Sie förmlich in das 12.
- 13. Jahrhundert zurück. Dieser geheimnisvolle Ort liegt am
Ende des wunderschönen Indein Bachs, der kurz hinter der
Phaung Daw Oo Pagode in den Inle See mündet. Es ist ein
schmaler Bach mit vielen Windungen. Auf beiden Seiten sind
Reisfelder angelegt, so sieht man dort die Bauern mit
Wasserbüffeln pflügen und eggen. Wenn die Gruppen von Bauern
zusammen mittag essen, tummeln sich die Wasserbüffel
vergnügt im Bach. An vielen Stellen haben die Bauern im Bach
Dämme aus Bambus gebaut, um ihre Reisfelder zu bewässern.
Das Wasser des Indein wird aber nicht nur zur Bewässerung
verwandt, sonder auch zum Baden und Kleiderwaschen. Die
Mönchsnovizen, die jungen Büffelhirten und die Dorfmädchen
im Bach baden und waschen zu sehen ist ein Muss.
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Indein |
Mine Thauk Markt
Ein großer, geschäftiger Markt, wo man in echter
einheimischer Atmosphäre verschiedene Erzeugnisse des Sees
bekommt.Nga Phe Kyaung Kloster:
Dies ist ein attraktives hölzernes Kloster, das Ende der
1850er Jahre auf Pfählen über dem See gebaut wurde. Außer
der Kollektion von Buddhas, ist das Kloster vielleicht auch
besuchenswert, weil die Mönche dort einigen der vielen
Katzen beigebracht haben, durch Reifen zu springen. |

Mine Thauk Markt |
UMGEBUNG:
Taunggyi:
Über 1.430 m über dem Meeresspiegel liegt die Hauptstadt
des Shan Staats im östlichen Myanmar. Bekannt für ihre
landschaftliche Schönheit, ist die Bergstadt Taunggyi
das ganze Jahr über angenehm kühl.
Pinien, Kirschen und Eukalyptusbäume wachsen in der
ganzen Stadt, und das ganze Gebiet ist grün und
freundlich. Der geschäftigste Teil von Taunggyi ist der
Myoma Markt. Hier kamen die Menschen alle fünf Tage
zusammen, um Erzeugnisse aus der Region zu kaufen und
verkaufen. Heute findet der Markt täglich statt und ist
immer voller Menschen. Er ist auch der Versammlungsort
verschiedener in Taunggyi wohnenden einheimischen
Volksstämme.
Ein weiterer interessanter Ort in Taunggyi ist das
Kulturmuseum, in dem Kulturgegenstände,
Musikinstrumente, Trachten, Haushalts- und
Landwirtschaftsgeräte, Gemälde, Skulpturen,
Kunsthandwerksgegenstände der verschiedenen Stämme des
Shan Staates zu sehen sind. Man kann dort auch die
"Hawnans" (palastartige Residenzen) wo die Shan Sawbwas
(Shan Häuptlinge) lebten besichtigen.
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Taunggyi |
Ballonfest in Taunggyi:
In Taunggyi, der Hauptstadt des Shan Staats, feiert
man das Tazaungdine Fest mit Kahtein (Opferung der
Mönchsroben), und Feuerballons werden gen Himmel
gesandt. Man lässt Ballons in verschiedensten Formen
steigen, wie z.B. Elefanten, Ochsen, Pferde,
Wasserbüffel, Vögel, Schweine, Fische, Eulen und
Papageien. Das Taunggyi Fest ist das größte im Land.
Es wird nicht nur von den Bürgern Taunggyis besucht,
sondern von Menschen aus dem Südlichen Shan Staat
und von vielen verschiedenen Volksgruppen. Taunggyis
Kahtein Tradition ist ein wundersames, Ehrfurcht
erregendes Erlebnis.
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Ballonfest in Taunggyi |
Kekku:
Ein verborgener Schatz, eine ungewöhnliche und
prunkvolle Sammlung buddhistischer Stupas, die weder
die Historiker kennen, noch die Reiseführer
beschreiben, liegt im tiefsten Pa-oh Territorium
rund 42 km südlich von Taunggyi, der Hauptstadt des
Shan Staats. Dort liegen mehr als 2000 Stupas an
einem Ort in dichten Reihen gedrängt auf einer
Fläche von ca. einem km², die der Außenwelt noch
unbekannt sind. Über das Kekku Gebiet sind überall
Pa-oh Dörfer verstreut, insbesondere entlang der
Hauptstraße von Norden nach Süden.
Die Überlandroute für Reisegruppen von Taunggyi ist
das ganze Jahr über geöffnet und zugänglich. Die
Touren vom Inle See aus sind jedoch nur von Ende
Oktober bis Anfang Mai, oder vor den schweren
Niederschlägen möglich.
Jedes Jahr findet dort ein religiöses Fest statt und
dauert gewöhnlich rund eine Woche. Der Höhepunkt des
Festes fällt in jedem Jahr üblicherweise auf den
Vollmond des Monats Tabaung (Mitte März). Das Kekku
Pagodenfest zieht auch Besucher aus allen Teilen des
Shan Staats an.
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Kekku |
Kalaw:
Kalaw, auch eine Bergstadt und ein friedlicher
Sommerurlaubsort liegt in den pinienbedeckten Bergen ca.
1.400 m über dem Meer. Sie liegt 70 km westlich von
Taunggyi. Viele Häuser im Tudorstil, sowie englische Gärten
sind aus der Kolonialzeit noch erhalten geblieben. Aus den
benachbarten Dörfern der Palaung und anderer Bergvölker
kommen die Leute in ihren bunten Trachten alle fünf Tage zum
Markt nach Kalaw, was die Attraktivität der ruhigen Stadt
noch steigert.
In Kalaw kann man wunderbar zwischen knorrigen Pinien,
Bambushainen und in schroffem Berggelände wandern. Man kann
in 2-3 Tagen von Kalaw zum Inle See wandern und unterwegs in
Häusern übernachten.
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Kalaw |
Pindaya Höhlen:
Pindaya ist eine kleine ruhige Stadt am Ufer des
friedlichen Botoloke Sees. Die Pindaya Höhle ist eine
riesige Kaverne in der tausende Buddhafiguren
unterschiedlicher Größen und Formen seit dem 11. Jahrhundert
aufgestellt wurden. Die gewundenen Galerien, die Winkel und
Ecken sind seit je her ideal zur Ausübung der
Einsichtsmeditation. Riesige Klosteranlagen mit zahlreichen
Pagoden und Tempeln, die alle unterschiedlich gut erhalten
sind, werden von den Volksgruppen der Shan, Danu und Pao,
die um Pindaya herum leben, sehr geachtet. |

Pindaya Höhlen |
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