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SÜDLICHER SHAN STAAT

SOUTHERN SHAN STATE (INLE & ENVIRONS)

Inle Lake, natural and unpolluted, is famous for its scenic beauty and the unique leg-rowing of the Inthas, the native lake-dwellers. Moreover, floating villages, colorful daily floating market and Inle Spa are places worthy to visit.

INLE-SEE

Dieser riesige, malerische See liegt im hügeligen Shan Staat im östlichen Myanmar. Auf einer Höhe von 900 Meter über dem Meeresspiegel ist er einer der größten Touristenattraktionen in Myanmar. Der 22 lange und 10 Kilometer breite See hat rund 150.000 Bewohner, von denen viele auf schwimmenden Inseln leben. Der Inle-See ist naturbelassen, sehr rein und berühmt für seine landschaftliche Schönheit sowie die einzigartige, einbeinige Rudertechnik der Inthas, der Ureinwohner des Sees. Des Weiteren sind die schwimmenden Dörfer, der farbenfrohe schwimmende Markt und das Inle Heilbad auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Phaung Daw Oo Pagoden Fest am Inle-See findet im Oktober statt und ist prunkvoll, stattlich und farbenfroh.

ANREISE

Am besten fliegt man von Yangon, Bagan oder Mandalay nach Heho - von Mandalay fliegt man lediglich 20 Minuten. Die Fahrt auf der Straße, die sich bergauf über das Shan Plateau windet, ist interessant und genauso empfehlenswert - obwohl sie sehr lange dauert. Es fahren auch regelmäßig Züge über die Anschlussstelle Thazi nach Heho und Shwe Nyaung, die nächsten Bahnhöfe vom See aus.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

MARKTTAGE

In der Region um den Inle-See findet in den grösseren Orten in einem fünf Tage-Zyklus abwechselned an jedem Tag in der Woche ein grosser Markt statt. Diese Markttage bieten eine gute Gelegenheit, um besonders vielen Angehörigen der Bergvölker zu begegnen.

Bitte klicken Sie hier für die Markttage 2016

YWAMA

Dies ist das größte Dorf am Inle-See. Die Straßen sind ein Geflecht von Kanälen und es gibt einige wunderschöne Teakholzhäuser, die auf großen Holzpfählen auf dem Seebett stehen. Die Hauptaktivität und Attraktion ist der schwimmende Markt auf dem größten Kanal. Er liegt nordwestlich von den meisten Hotels und man erreicht ihn mit dem Boot in 15 Minuten. Der prächtige Markt ist bekannt und geschätzt. Man kann die Goldschmieden besuchen oder der Skulpturen- und Regenschirmherstellung zusehen.

PHAUNG DAW OO PAGODE

Als einer der berühmten Hauptschreine in Myanmar, beherbergt diese Pagode fünf kleine Buddhastatuen, die von den Seebewohnern hochnverehrt werden. Einmal im Jahr, Ende September bis Anfang Oktober, findet das Pagodenfest statt, bei dem vier der fünf Statuen auf einer bunten Barkasse den See umfahren.

INDEIN

Ein kleines Dorf am westlichen Seeufer. Die im Gebüsch versteckten Pagodenruinen versetzen Sie förmlich in das 12.-13. Jahrhundert zurück. Dieser geheimnisvolle Ort liegt am Ende des wunderschönen Indein Bachs, der kurz hinter der Phaung Daw Oo Pagode in den Inle See mündet. Es ist ein schmaler Bach mit vielen Windungen und auf beiden Seiten sind Reisfelder angelegt. So sieht man dort die Bauern mit Wasserbüffeln pflügen und eggen. Wenn die Gruppen von Bauern zusammen Mittag essen, tummeln sich die Wasserbüffel vergnügt im Bach. An vielen Stellen haben die Bauern im Bach Dämme aus Bambus gebaut, um ihre Reisfelder zu bewässern. Das Wasser des Indein wird aber nicht nur zur Bewässerung verwandt, sondern auch zum Baden und Kleiderwaschen. Die Mönchsnovizen, die jungen Büffelhirten und die Dorfmädchen im Bach baden und waschen zu sehen ist ein Muss.

MINE THAUK MARKT

Ein großer, geschäftiger Markt, wo man in echter einheimischer Atmosphäre verschiedene Erzeugnisse des Sees bekommt. 
 

NGA PHE KYAUNG KLOSTER 

Besuchen Sie das hölzerne Kloster, das Ende der 1850er Jahre auf Pfählen über dem See gebaut wurde. Außer der Kollektion von Buddhas, ist das Kloster außerdem besuchenswert, weil die Mönche dort einigen der vielen Katzen beigebracht haben, durch Reifen zu springen. 

SANGHA & HMAWBI

Hier haben Sie die Gelegenheit, die ursprüngliche Kultur und den traditionellen Lebensstil der Pao und Intha zu erleben. Besuchen Sie Kyauktaing, ein kleines Shan-Dorf, bekannt für die Herstellung von Töpferware; das Dorf Kyainkhan, wo Mönchsroben aus Tausenden von Lotusstengeln hergestellt werden, aber auch hochprozentiger Alkohol (CS-Country Spirit).

UMGEBUNG

TAUNGGYI

Über 1.430 Meter über dem Meeresspiegel liegt die Hauptstadt des Shan Staats im östlichen Myanmar. Bekannt für ihre landschaftliche Schönheit, ist die Bergstadt Taunggyi das ganze Jahr über angenehm kühl. Pinien, Kirschen und Eukalyptusbäume wachsen in der ganzen Stadt und das ganze Gebiet ist grün und freundlich. Der geschäftigste Teil von Taunggyi ist der Myoma Markt. Hier kamen die Menschen alle fünf Tage zusammen, um Erzeugnisse aus der Region zu kaufen und verkaufen. Heute findet der Markt täglich statt und ist immer sehr gut besucht. Er ist auch der Versammlungsort verschiedener in Taunggyi wohnenden einheimischen Volksstämme.
Ein weiterer interessanter Ort in Taunggyi ist das Kulturmuseum, in dem Kulturgegenstände, Musikinstrumente, Trachten, Haushalts- und Landwirtschaftsgeräte, Gemälde, Skulpturen, Kunsthandwerksgegenstände der verschiedenen Stämme des Shan Staates zu sehen sind. Man kann dort auch die "Hawnans" (palastartige Residenzen) wo die Shan Sawbwas (Shan Häuptlinge) lebten besichtigen.
 

BALLONFEST IN TAUNGGYI

In Taunggyi, der Hauptstadt des Shan Staats, feiert man das Tazaungdine Fest mit Kahtein (Opferung der Mönchsroben). Dabei werden Feuerballons gen Himmel gesandt. Man lässt Ballons in verschiedensten Formen steigen, wie beispielsweise Elefanten, Ochsen, Pferde, Wasserbüffel, Vögel, Schweine, Fische, Eulen und Papageien. Das Taunggyi Fest ist das größte im Land. Es wird nicht nur von den Bürgern Taunggyis besucht, sondern von Menschen aus dem Südlichen Shan Staat und von vielen verschiedenen Volksgruppen. Taunggyis Kahtein Tradition ist ein wundersames, Ehrfurcht erregendes Erlebnis.

WEINGUT AYTHAYA

Das Weingut Aythaya liegt in 1.300 Meter Höhe etwa 15 Fahrminuten unterhalb von Taunggyi und rund 45 Fahrtminuten vom Inle-See entfernt. Cabernet Sauvignon, Shiraz, Sauvignon Blanc, und Chenin Blanc gedeihen hier seit wenigen Jahren unter der Aufsicht von deutschen Experten. Rund 10.000 Rebstöcke wurden dafür aus Europa eingeführt, die heute Trauben für rund 100.000 Flaschen Wein jährlich abgeben. Vor allem der Sauvignon Blanc hat es in sich und muss den Vergleich mit guten Jahrgängen aus Europa, Chile oder Australien nicht scheuen.
 

KEKKU

Im tiefsten Pa-oh Territorium, rund 42 Kilometer südlich von Taunggyi, liegen mehr als 2000 Stupas an einem Ort, in dichten Reihen gedrängt, auf einer Fläche von etwa einem Quadratkilometer, die der Außenwelt noch unbekannt sind. Über das Kekku Gebiet sind überall Pa-oh Dörfer verstreut, insbesondere entlang der Hauptstraße von Norden nach Süden.
Die Überlandroute ist für Reisegruppen von Taunggyi das ganze Jahr über geöffnet und zugänglich. Die Touren vom Inle See aus sind jedoch nur von Ende Oktober bis Anfang Mai oder vor den schweren Niederschlägen möglich. Jedes Jahr findet dort ein religiöses Fest statt und dauert gewöhnlich rund eine Woche. Der Höhepunkt des Festes fällt in jedem Jahr üblicherweise auf den Vollmond des Monats Tabaung (Mitte März). Das Kekku Pagodenfest zieht auch Besucher aus allen Teilen des Shan Staats an.

KALAW

Kalaw, auch eine Bergstadt und ein friedlicher Sommerurlaubsort, liegt in den pinienbedeckten Bergen etwa 1.400 Meter über dem Meer. Sie liegt 70 Kilometer westlich von Taunggyi. Viele Häuser im Tudorstil sowie englische Gärten sind aus der Kolonialzeit noch erhalten geblieben. Aus den benachbarten Dörfern der Palaung und anderer Bergvölker kommen die Leute in ihren bunten Trachten alle fünf Tage zum Markt nach Kalaw, was die Attraktivität der ruhigen Stadt zusätzlich steigert. In Kalaw kann man wunderbar zwischen knorrigen Pinien, Bambushainen und in schroffem Berggelände wandern. In zwei bis drei Tagen können Sie von Kalaw zum Inle See wandern und unterwegs in traditionellen Häusern übernachten. 

PINDAYA

Pindaya ist eine kleine ruhige Stadt am Ufer des friedlichen Botoloke Sees. Die Pindaya Höhle ist eine riesige Kaverne in der seit dem 11. Jahrhundert tausende Buddhafiguren unterschiedlicher Größen und Formen aufgestellt wurden. Die gewundenen Galerien, die Winkel und Ecken sind seit je her ideal zur Ausübung der Einsichtsmeditation. Riesige Klosteranlagen mit zahlreichen Pagoden und Tempeln, die alle unterschiedlich gut erhalten sind, werden von den Volksgruppen der Shan, Danu und Pao, die um Pindaya herum leben, sehr geachtet.

Wir, ein lokales Reisebüro, organsisieren auf Wunsch auch Besichtigungstouren in SÜDLICHER SHAN STAAT. Entdecken Sie unsere maßgeschneiderten Reiseprogramme, um eine unvergessliche Reise nach Myanmar zu erleben.

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