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BUCHTIPPS

BUCHTIPPS

Hier finden Sie eine Auswahl an Reiseliteratur über Myanmar. Die Bücher können Sie über Ihre Buchhandlung bestellen, oder Online bei www.amazon.de oder www.buecher.de

REISEFÜHRER:

Steffan Loose (Travel Handbücher)
Bei Myanmar macht es für alle Reisenden Sinn, einen Reiseführer von Stefan Loose dabei zu haben: Sei es als Alleinreisender, der auf eigene Faust das Land erkunden möchte, sei es als Pauschalreisender, der mehr wissen will, als sein Reiseleiter erzählt und der auch mal abseits der Gruppe einen Blick auf das Leben einer Stadt oder in einen Tempel werfen möchte. Vier Autoren garantieren für die Hochwertigkeit und Aktualität des Stefan Loose Travel Handbuchs „Myanmar“. Martin Petrich, der mehrere Jahre in Asien lebte, a. & m. markand, die von ihrer zweiten Heimat Thailand aus regelmäßig Recherchetouren durch Myanmar unternehmen, und Volker Klinkmüller, der seit langem in Südostasien lebt und als freier Korrespondent und Fotograf aus Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha und Myanmar berichtet, betreuten auch die fünfte vollständig überarbeitete Auflage 2014.

Stefan Loose Travel Handbuch Myanmar (Birma) 
5. Auflage 2014
Autoren: Andrea und Mark Markand, Martin H. Petrich, Volker Klinkmüller

Reise Know-How Myanmar, Birma, Burma
Myanmar (Birma, Burma) mit diesem umfassenden Reiseführer individuell entdecken: - Detailliertes Reise-Know-how, verlässlich vor Ort recherchiert. - Sorgfältige Beschreibung aller sehenswerten Orte und Landschaften. - Unterkunftshinweise für jeden Geldbeutel: Zahlreiche Empfehlungen vom Guest House bis zum Hotel. - Kulturelle Höhepunkte mit allen Feiertagen und Festen. - Transport und Reisehinweise vom Flugzeug bis zur Rikscha. - Tipps zu ausgefallenen Abstechern abseits der Hauptreiserouten und zahlreichen Aktivitäten. - Hintergrundberichte und Einblicke in den Alltag, das religiöse und soziale Leben. - Zahlreiche Karten und Pläne erleichtern die Orientierung vor Ort. - Tipps zur gesundheitlichen Vorbereitung und aktuelle Gesundheitshinweise. - Kleiner Birmanisch-Sprachführer. Neben Landeskunde, Geschichte und kulturellen Hintergründen bietet das Buch vor allem praktische Informationen, die den Reisenden helfen, sich vor Ort zurecht zu finden und das Land intensiv kennen zu lernen. Unentbehrlich für Individual- und Gruppenreisende.

Reise Know-How ISBN: 978-3-89662-641-7
12. Auflage, aktualisierte Auflage 2015
Autor: Brigitte Blume

Nelles Guide Myanmar (Burma) Reiseführer
Ausführlich werden hier die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte Myanmars vorgestellt: die boomende Hauptstadt Yangon, das Ruinenfeld von Bagan, die Königsstadt Mandalay und die Bergregion um den Inle-See, aber auch entlegenere Reiseziele wie Rakhine, die Badestrände Myanmars, Bergregionen, der Goldene Fels und der Süden des Landes. Leider fehlen hier die praktischen Tipps, wo man am besten übernachtet und wie man von A nach B kommt. Der Stefan Lose oder Lonely Planet ist hier das bessere Buch zum Reisen. Darum würden wir den Nelles Guide auch nur als Zweitbuch empfehlen, nicht aber als Führer für Individualreisende.

Nelles Guide Myanmar ( Burma) Reiseführer
Neue Auflage Januar 2015
Autoren: Helmut Köllner und Axel Bruns

Myanmar – Unterwegs im Land der weißen Elefanten
Myanmar, das geheimnisvolle ›Goldene Land‹, entwickelt sich seit der politischen Öffnung zu einem spannenden Reiseziel, das eine Vielzahl unterschiedlichster Eindrücke bietet: Legendäre Sehenswürdigkeiten wie die gewaltige Shwedagon Paya oder das Tempelfeld von Bagan, lebendige Metropolen wie Yangon oder Mandalay sowie beeindruckende Landschaften im Gebirge, an den großen Flüssen und der Küste.
Die jahrzehntelange selbstauferlegte Isolation und die darauf folgende Ächtung durch den Westen haben ein Land geformt, das viele Fragen aufwirft. Dieser Reiseführer versucht einige davon zu beantworten. Tiefe Einblicke in die Kultur des Landes und den Alltag der Menschen sowie viele reisepraktische Hinweise machen dieses Buch zu einem wertvollen Begleiter. 

Trescher Verlag
2. Auflage, überarbeitete und erweiterte Auflage 2015
Autor: Tobias Esche

Poliglott on tour Reiseführer Myanmar 
Ganz entspannt reisen mit dem POLYGLOTT on tour Myanmar, der mit ZWÖLF TOUREN, einer FALTKARTE und 80 STICKERN für die individuelle Planung jede Menge authentische Entdeckungen bietet. Den Herzschlag Myanmars spüren Sie mit den vielfältigen Tipps des Kapitels TYPISCH , beispielsweise mit 50 DINGEN, die Sie erleben, probieren, bestaunen und bleiben lassen sollten. Dazu gibt es Informationen von A-Z, die Top-Sehenswürdigkeiten und ausgewählte Adressen zu Unterkunft, Kunst, Kultur, Shopping, Essen und Trinken. PLUS: Eine individuelle App macht Ihren Urlaub unvergesslich.

Polyglott-Verlag 
Neuauflage: Erscheint vorrauss. 3. September 2015
Autor: Martin H. Petrich

Myanmar: Polyglott on tour mit flipmap
Der benutzerfreundliche Polyglott mit innovativem Tourenkonzept bringt Sie zu den schönsten Reisezielen in Myanmar (Birma): Entdecken Sie mit Polyglott on tour den Kyaik-htiyo (Goldenen Felsen), die Pagodenlandschaft von Bagan mit 2.300 Heiligtümern und das koloniale Flair von Pyin U Lwin. Der Reiseführer enthält zusätzlich zwölf Top-Touren, z. B. entlang der alten Burma Road oder an den Golf von Bengalen. Die Reiseplanung gibt einen Überblick über die einzelnen Reiseregionen und stellt Ihnen die jeweils schönsten Touren vor – inklusive allem Sehens- und Erlebenswerten, Hotel-, und Strandtipps, zu Sport und Aktivitäten und Unterwegs mit Kindern. Im Teil Land und Leute erfahren Sie Bemerkenswertes von der Geschichte Myanmars (Birmas), zu Natur, den Menschen, Kunst und Kultur bis hin zu interessanten Festen und Veranstaltungen. Und für Ihr intensives Reiseerlebnis der besonderen Art sorgen Rubriken wie Erstklassik!, Special oder Seitenblicke, beispielsweise über Bagans schönste Tempel, die hübschesten Holzklöster oder das Beste aus Birmas Küche. Top-Touren in Myanmar (Birma): Multikulturelle Geschäftigkeit und buddhistische Frömmigkeit an der Shwedagon-Pagode prägen Birmas (Myanmars) größte Metropole Yangon. Wem das zu hektisch ist, der statte den zehntausend Buddhas in der geheimnisvollen Kaw-Gun-Höhle einen Besuch ab. Die historisch wichtigsten Städte liegen in Zentralbirma: das einzigartige Bagan, die letzte Königsstadt Mandalay und die alte Pyu-Metropole Thayekhittaya bei Pyay – sowie manch charmante Provinzstadt. Zahlreiche Minderheiten verleihen dem Osten und Norden des Landes ihr eigenes Gepräge, sei es am Inle-See, in den alten Fürstentstädten Kyaing Tong und Hsipaw oder im Kachin-Staat. Im gewaltigen Labyrinth des Ayeyarwady-Delta leben die Menschen von und mit dem Wasser. Am Golf von Bengalen wiederum locken die schönsten Strände, während in Mrauk U die Kultur des alten Rakhine zu bewundern ist.

Polyglott-Verlag 
Neuauflage 3. Februar 2014
Autor: Martin H. Petrich

Myanmar / Burma: Reisen im Land der Pagoden (Gebundene Ausgabe)
Klaus R. Schröder war wochenlang in einem individuell gemieteten Salonwagen mit eigenem Personal unterwegs, der ganz nach den Wünschen des Fahrgastes an normale Linienzüge gehängt wurde. Diese ungewöhnliche Art des Transports inklusive Bett und Mahlzeiten im „eigenen“ Luxuswagen kostete nicht mehr als bei uns ein normales Hotelzimmer. An dieser und weiteren unkonventionellen Reisen durch die landschaftlich und kulturell herausragenden Regionen Myanmars lässt Klaus Schröder den Leser hautnah teilhaben und vermittelt ihm mit großem Engagement landeskundliches Wissen bis hin zur aktuellen politischen Situation und der Rolle Burmas als Opiumlieferant. Wer sich für das Myanmar von heute interessiert, kommt an diesem umfassenden und kenntnisreich geschriebenen Text nicht vorbei. 
Nebenbei unterstützt der Leser durch den Kauf des Buches burmesische Waisenkinder.

Reise Know-How Myanmar / Burma
3. Auflage überarbeitet und aktualisiert Oktober 2008 
Klaus R. Schröder

MERIAN Burma
Wie heißt das südostasiatische Land am Golf von Bengalen denn nun richtig? Burma, Birma oder Myanmar? Die Antwort fällt nicht leicht, denn alle drei Bezeichnungen haben ihre Berechtigung, wobei Myanmar der offizielle Name und Burma den vom Großteil der Bevölkerung favorisierten Begriff darstellt. Ebenso schwierig gestaltet sich die Frage, ob Tourismus respektive Promotion mittels Reiseführern und -magazinen dem Land förderlich ist oder eher die repressive Militärjunta stützt, die nach wie vor den südostasiatischen Staat regiert. Sowohl Merian-Chefredakteur Andreas Hallaschka als auch die verantwortliche Redakteurin dieses Heftes, Barbara Baumgartner, nehmen diesbezüglich in mehreren Beiträgen Stellung und geben so der 138 Seiten starken Ausgabe eine in diesem Metier ungewohnt politische Note. Das geht mit einem emotionalen Editorial los, bringt danach ein noch emotionaleres mehrseitiges Plädoyer für Burma und pro Tourismus und wenig später ein Porträt der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die durch ihren heroischen Kampf gegen die Junta zum Mythos wurde. 
Doch um eine Schrift aus der Bundeszentrale für politische Bildung handelt sich beim Merian Burma Myanmar nun auch wieder nicht. Die landschaftlichen und kulturellen Reize dieses Landes stehen absolut im Vordergrund. Reportagen über das traditionelle Leben am Inle-See und Treckingtouren in den unbekannten Norden belegen das. Gleichzeitig spiegeln diverse Beiträge auch die große Bedeutung der Religion wider. Hier ein Doppelseiter über die vor Gold überbordende Schwedagon-Pagode, dort über eine riesige Buddha-Statue. Wieder etwas weiter findet sich eine Dokumentation über Nonnen, später ein Infokasten über Buddhismus, weiter hinten eine ungewöhnliche Foto-Story über Geisterfeste und so fort. 
Doch das Magazin bietet in Gestalt des mehr als 25-seitigen Serviceteils auch alle wichtigen und aktuellen Infos, die es zur Grobplanung eines eigenen Burma-Trips bedarf: Sightseeing-Tipps für weitere Online-Recherchen, ein kleiner Dolmetscher für den Besuch in einer Teestube sowie jede Menge Strand-, Übernachtungs- und Restauranthinweise. Diese versieht die Redaktion nicht nur mit ungefähren Preisangaben, sondern weist besonders empfehlenswerte Lokalitäten gesondert aus. Um all das richtig zuordnen zu können, verfügt das Magazin einerseits über eine doppelt ausklappbare Karte und andererseits über einen heraustrennbaren Faltplan.

Merian / Gräfe und Unzer Verlag
1. Auflage 15. Dezember 2003

LANDKARTEN:

Nelles Verlag; Auflage März 2014
Bewährt hat sich die Landkarte aus dem Nelles-Verlag (München) im Maßstab 1:1 500.000, mit Zusatzkarten Umgebung Mandalay 1 : 450.000, Bagan 1 : 58.000 sowie Stadtplan  Detailkarte; Mandalay 1 : 37.500 Stadtplan; Yangon 1 : 60.000 Stadtplan und Mrauk Oo 1 : 27.000 Stadtplan.

Reise Know-How Verlag Rump; Auflage Januar 2013
Diese Landkarte erscheint in der Landkartenserie world mapping project(TM) des Reise Know-How Verlags. Kennzeichnend ist die hochwertige, klare und moderne kartografische Darstellung: – Format: ca. 70 x 100 cm, 2-seitig; – Material: PolyArt (reiß- und wasserfest, beschreibbar); – Umschlag aus Pappe (Karte kann herausgenommen und ohne Umschlag benutzt werden); – Höhenlinien mit Höhenangaben; – Farbige Höhenschichten; – Klassifiziertes Straßennetz mit Entfernungsangaben; – Sehenswürdigkeiten; – Ausführlicher Ortsindex; – GPS-Tauglichkeit durch Längen- und Breitengrade; – Fünfsprachige Legende (deutsch, englisch, französisch, spanisch, russisch).

REISELITERATUR:

„Tage in Burma“ von George Orwell
„Orwell kennen die meisten Leser nur als düsteren Big Brother-Visionär. Die wenigsten wissen, dass der Autor einige Jahre als Kolonialbeamter in Burma tätig war. Vor diesem Erfahrungshintergrund entfaltet er die Geschichte eines britischen Diplomaten in einem burmesischen Außenposten. Lesenswert vor allem wegen der Schilderungen der Landeskultur – und George Orwells bitterböser Abrechnung mit der britischen Kolonialmentalität.“ (Globo)
„Das Buch darf aus zwei Gründen besonderes Interesse beanspruchen: Zum einen, weil es zeigt, wie ein klarsichtiger Beobachter auch vor 70 Jahren schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu der Einsicht kommen konnte, dass das Ziel des europäischen Kolonialismus nichts anderes als Ausbeutung war. Zum zweiten, weil in seiner Kolonialismuskritik die Wurzeln für Georges Orwells Kapitalismuskritik liegen.“ (Westdeutscher Rundfunk)
„Mit später Bewunderung wird heute auch jener einst so missachtete, andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, den Dreißigern und Vierzigern, in denen sich Europas Gesicht verändert hat.“ (Der Spiegel)
„Ein einzigartig scharfsichtiger Zeuge der Zeit.“ (Die Weltwoche)

„Pilgerreise in Myanmar” von Ma Thanegi
Ma Thanegi, in Myanmar geboren und aufgewachsen, ist Malerin, Schriftstellerin und Journalistin und schreibt regelmäßig für die »Myanmar Times«, eine Wochenzeitschrift in englischer Sprache, die in Yangon erscheint. 1988–1989 war Ma Thanegi Mitarbeiterin der Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und verbrachte nach der Zerschlagung der Oppositionsbewegung drei Jahre im Gefängnis.
Die Autorin schildert spannend und humorvoll mit einem liebevoll kritischen Blick auf die Menschen und die Kultur ihres Landes eine Pilgerreise durch Myanmar auf einer Route, die bereits seit Jahrhunderten zur religiösen Tradition gehört. Nur haben sich die Fortbewegungsmittel und die äußeren Umstände geändert. Die Rundreise führt von der Hauptstadt Yangoon (Rangoon) aus in „in nicht weniger als 29 Städte, zu 60 berühmten Pagoden, zu einigen außerordentlichen Sehenswürdigkeiten, zu herausragenden Landschaftswundern und ... in eine chinesische Stadt jenseits der Grenze im Norden.“

„Burma – Myanmar: Im Herzen eines unbekannten Landes” von Ma Thanegi und Gabriele Fahr-Becker
Nach dem Aufstand der Mönche und seiner brutalen Niederschlagung wurden wir mit Informationen über Myanmar überflutet. Trotzdem haben wir keine Vorstellung vom täglichen Leben in diesem Land. Es ist das Anliegen der Verfasser, die seit Jahrzehnten im Land leben, uns etwas von dessen wirklicher Faszination zu vermitteln. Die in über 20 Jahren bis in die jüngste Gegenwart entstandenen Fotographien ebenso wie der Text der burmesischen Autorin lassen uns die Persönlichkeit der Menschen ebenso wie die großartige, unberührte Landschaft und die durch eine allgegenwärtige Spiritualität des Buddhismus geprägte Atmosphäre des Landes besser verstehen.

„Gute Geister im Land der goldenen Pagoden“ von Bernd Schiller
Wien, Oktober 2007. Auf abenteuerlichen Wegen durch ein magisches Land. Burma heißt längst Myanmar, aber immer noch ist es „ein Land wie kein anderes", wie Rudyard Kipling vor über hundert Jahren schrieb. Die Bilder des alten Asien sind hier noch zu finden: Mönche, die sich im Morgendunst ihre Speiseschalen füllen lassen und dem Spender damit gutes Karma bringen, Bauern hinter dem Holzpflug, Frauen am Brunnen, lachende Kinder, die jeden Besucher lärmend begrüßen, Gläubige, die sich das Heute mit Hilfe der Nats, guter Geister, erleichtern. Vor der Verklärung dieses einzigartigen Landes bewahrt den bewusst Reisenden jedoch der Blick auf den mühsamen Alltag der meisten Burmesen. Seit Jahrzehnten leben sie verarmt und weitgehend isoliert vom Rest der Welt, eingeschnürt durch Militärs, deren einziges Konzept die Machterhaltung zu sein scheint. Bernd Schiller, Asienkenner seit fast vierzig Jahren, hat dieses traumschöne Land voller Magie und Probleme auf abenteuerlichen Wegen und mit oft gemischten Gefühlen bereist. Seine Annäherung an das neue Myanmar, das zugleich das alte Burma ist, ist einfühlsam, spannend und voller Zuneigung und gerät so immer auch zur Annäherung an die Seele Asiens.

Der Glaspalast“ von Amitav Ghosh
Dieser erste große Roman über das geheimnisumwitterte Birma erzählt die Geschichte des jungen Rajkumar, der in einer Imbissbude auf dem Markt von Mandalay 1885 Zeuge des Einmarsches der britischen Truppen wird. Entsetzt beobachtet er die Plünderung des Glaspalastes und muss mit ansehen, wie die Königsfamilie ins Exil gejagt wird. Im Gefolge sieht er die Dienerin Dolly und ist von ihrer Schönheit so bezaubert, dass er ihr Gesicht nie mehr vergisst.

„Der Klavierstimmer Ihrer Majestät“ von Daniel Mason
London, 1887: Der brave und biedere Klavierstimmer Edgar Drake bekommt einen Auftrag von höchster Instanz. Das britische Kriegsministerium bittet ihn, einen äußerst seltenen und wertvollen Erard-Flügel zu reparieren und neu zu stimmen – und zwar im tiefsten Dschungel von Birma. Der Militärarzt Anthony Carroll, der im stark umkämpften Shan-Gebiet ein Fort errichtet hatte und damit einen der äußersten Vorposten des britischen Empire befehligte, hatte durchgesetzt, dass der Flügel von England nach Birma geschafft wurde, da er, wie er sagte, mit Musik dort mehr ausrichten könne als mit Pistolenschüssen. 
Spätestens seit diesem absonderlichen Wunsch brachte das komplette britische Militär Carroll tiefstes Misstrauen entgegen, doch dieser hatte sich mit seinen ungewöhnlichen Methoden (Musik, Poesie und auch medizinische Versorgung der – eigentlich ja feindlichen – Birmen) auf seinem Außenposten tatsächlich unentbehrlich gemacht, sodass er sein Klavier bekam. Und als dieses nun beschädigt worden war, wurde auf seinen Wunsch ein Klavierstimmer um die halbe Welt zu ihm geschickt, eben Edgar Drake. 
Drakes Reise in die exotische Welt der Shan-Hochebenen führt ihn tief hinein in die Wirrnisse des dritten birmanisch-britischen Krieges. Als er Carroll und dessen Erard-Flügel endlich erreicht, verfällt er dem charismatischen Arzt ebenso wie den Schönheiten des Landes und der Fremdartigkeit der Menschen. Auch als das Klavier längst gestimmt ist, kann er sich nicht von der faszinierenden Welt Birmas lösen und bleibt – bis es zu spät ist: Das Fort wird angegriffen, Drake muss fliehen, und als er sich endlich auf sicherer Seite wähnt, muss er feststellen, dass er vom britischen Militär als Kollaborateur des „Verräters“ Carroll angesehen wird.

 „Dhammayangyi – eine Reise ins Herz Birmas” von Hans Wilhelm Finger
Dieses Buch ist die lebendige Biographie eines Tempels und der Menschen um ihn. Mehr noch, es schildert die damit verbundene Geburt und den Untergang des ersten birmanischen Reiches. Die Geschichte erzählt von einem Fremden, der in das historische Zentrum des geheimnisvollen Landes reist, die Begegnung mit den Menschen dort und mit den Kindern des Tempels, und der über den pyramidalen Dhammayangyi in phantastischer Weise tief in die Vergangenheit Pagans und seiner Bewohner eintaucht. Sie schildert die Schrecken des königlichen Erbauers, den Bau des Tempels und sein Fortleben in seiner Düsternis und im Spiegel von Mythen und Legenden, die von den Gläubigen bewahrt und von Mund zu Mund überliefert worden sind.
Es ist selten, dass sich ein Autor nicht darauf beschränkt, von seinen Reisen in ferne Länder zu erzählen, sondern an einem Ort inne hält, tief hinabtaucht in dessen Historie und so das Erlebnis in eine umfassendere Dimension verwebt. Buddhistische Tempel sind heilige Orte des höchsten Respekts, ihre Biographien weisen in der Regel wenig Dramatisches auf. Anders der Dhammayangyi, in dessen Biographie sich das Herz Birmas und sein unerlöstes Schicksal spiegeln. Einen königlichen Tyrann gibt es heute nicht mehr. An seine Stelle ist eine Militärdiktatur getreten (siehe „Burmesische Tage...“ vom selben Autor), die Volk und Land seit Jahrzehnten lähmt. Aber genau so wenig, wie der dämonische König Narathu und der Fluch des ehrwürdigen Mönches Panthagu von Dauer waren, so werden auch die heutigen Machthaber untergehen. Bleiben werden, davon erzählt die Geschichte, die liebenswürdigen Menschen und eine einzigartige altasiatische Kultur.

„Das Herzenhören“ von Jan-Philipp Sendker
Eine unglaublich schöne, sprachgewaltige, tief berührende Liebesgeschichte zwischen einem blinden Jungen und einem gehbehinderten Mädchen, die anrührt, bewegt und gleichzeitig auch etwas Mystisches hat.
Die junge New Yorker Anwältin Julia Win hat sich noch nie so fremd gefühlt wie in Kalaw, diesem malerischen, in den Bergen Birmas versteckten Dorf. Hierher hatte sie die Suche nach ihrem Vater geführt, der vor vier Jahren plötzlich verschwunden war. Ein vierzig Jahre alter Liebesbrief von ihm, gerichtet an eine Unbekannte, hatte Julia auf diese Spur gebracht. Und nun lauscht sie in dieser magischen Umgebung den Worten eines alten Mannes, der ihr die geheimnisvolle Geschichte ihres Vaters erzählt ...

 „Reise nach Myanmar: Kulturkompass fürs Handgepäck“ von Alice Grünfelder (Herausgeber) und Lucien Leitess (Herausgeber)
Myanmar, oder auch Burma, Land der goldschimmernden Pagoden, ist ein ewiges Faszinosum für Reisende, damals wie heute. Kenner des Landes lüften die Rätsel um die kostbaren weißen Elefanten, um den verlassenen Königspalast in Mandalay, um die unzähligen Fussspuren Buddhas und die Häuschen der Nats, der einheimischen Götter. Sie berichten aber auch über die Schattenseiten des Landes wie den Opiumhandel im Goldenen Dreieck und den Militärputsch von 1962.

„Birma, Burma, Myanmar – Eine Reise in das Land des Lächelns“ von Markus Borr Heike Hoppstädter-Borr
Burma, Birma, Myanmar – Eine Reise in das Land des Lächelns ist ein Reisebericht durch eines der beeindruckendsten Länder Asiens. Ein Land voller Kulturschätze und landschaftlicher Höhepunkte. Das Buch führt den Leser zu den großen Sehenswürdigkeiten des Landes: Der Shwedagon-Pagode in Yangon, den Klosteranlagen in Mandalay, den Pagoden von Bagan und zu den Fischern am Inle-See. Erleben Sie die unbeschreiblich schöne Architektur und die tiefe Gläubigkeit der Burmesen. Gerade die Menschen sind es, die eine Reise nach Burma zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Zu den Autoren: Die zwei Globetrotter Markus Borr und Heike Hoppstädter-Borr wurden bekannt durch ihr erstes Buch Ladakh Trekking im indischen Himalaya. Dieses gehört inzwischen zur Pflichtlektüre für Besucher von Ladakh. Ihre Bücher sind kein Ersatz für einen Reiseführer, sondern schildern die vielen Eindrücke und Erlebnisse einer Reise. Sie versetzen den Leser in die Rolle des Reisenden und vermitteln auf lockere Art, was ihn vor Ort erwartet.

„Myanmar / Burma erzählt: 25 zeitgenössische Kurzgeschichten” von Klaus R. Schröder (Herausgeber), Georg Noack (Herausgeber)
25 Geschichten aus dem fernen und fremden Myanmar (Burma), und dazu noch von 24 verschiedenen zeitgenössischen Autoren, die bei uns kaum jemand kennt. Das mag zunächst exotisch erscheinen. Doch diese tiefgründigen wie unterhaltsamen Kurzgeschichten vermitteln ein Bild des heutigen Myanmar und seiner Menschen zwischen Isolation und Globalisierung, jenseits der politischen Sphären im Bereich des P... mehr.

„Shwedagon – eine Reise in die Seele Birmas“ von Hans W. Finger
In Rangun wird der Birmareisende von der einzigartigen Shwedagon empfangen, die in dem Goldenen Land unzähliger Pagoden nichts Vergleichbares hat. Sie ist die Seele Birmas. Hier wird die Geschichte der ganzen Pagode erzählt, von ihren legendenhaften Anfängen über den langsamen Ausbau durch die Könige und das Volk bis zu ihrem heutigen Glanz. Begleitet wird sie von der Erzählung von den Mönchen des Klosters Mizzim Nandawun der Shwedagon, eine Zusammenfassung des berühmten Romans Tet Phon-gyi (Der moderne Mönch, siehe Anlage), erstmals überhaupt in einer außerbirmanischen Sprache. Aber im Zentrum der Pagode steht die tiefe Gläubigkeit der Birmesen an die Lehren des Buddha und den volkstümlichen Glauben an die Nats, Geister, mythologischen Figuren und Astrologie. Tief taucht der Reisende ein in eine altasiatische Kultur und in die Seele eines liebenswerten Volkes.

„Dämmerung über Birma: Mein Leben als Shan-Prinzessin“ von Inge Sargent
Inge Sargent glaubt, sich in einem Märchen wiederzufinden, als sie 1953 mit ihrem birmesischen Ehemann im Hafen von Rangun einläuft und mit fürstlichen Ehren willkommen geheißen wird. Erst jetzt nämlich erfährt die junge Österreicherin, dass ihr Mann Sao Kya Seng, den sie als Studentin in den USA kennen gelernt hat, nicht nur Bergbauingenieur ist, sondern auch Prinz des birmesischen Bergstaates Hsipaw und Oberhaupt der Shan. Inge ist somit die „Mahadevi“, die Himmelsprinzessin. Schon bald sucht sie sich neue, eigene Aufgaben: Sie lernt Shan und Birmesisch, macht sich mit den Traditionen vertraut und engagiert sich in sozialen Projekten.
1962 findet das fortschrittliche Märchen ein grausames Ende: Sao Kya Seng wird nach dem Militärputsch verschleppt und ermordet. Inge Sargent muss mit den beiden Töchtern das Land verlassen. Seit 1966 lebt sie in den USA, war viele Jahre Lehrerin und leitet ein Hilfsprojekt für birmesische Flüchtlinge. 2000 wurde ihr der Menschenrechtspreis der United Nations Association verliehen.

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