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BUCHTIPPS
Hier finden Sie eine Auswahl an Reiseliteratur über Myanmar. Die Bücher
können Sie über Ihre Buchhandlung bestellen, oder Online bei
www.amazon.de oder
www.buecher.de
REISEFÜHRER
Lonely Planet
Seit Mai 2009 gibt es den neuen Lonely Planet, allerdings enttäuscht
auch die 10. Ausgabe. Gut sind die Stadtpläne und Verzeichnisse,
inhaltlich ist er aber sehr dünn. Teilweise fehlen wichtige Angaben,
viele Gebiete werden nur stiefmütterlich behandelt, wie zum Beispiel
Ngwe Saung Beach, viele Preisangaben stimmen überhaupt nicht und
zahlreiche Verkehrsmittelangebote treffen nicht zu. Hier muss man sich
dann doch fragen, ob die Autoren jemals dort waren, oder die
Informationen nur aus zweiter – und dritter Hand zusammengetragen haben.
Lonely Planet Myanmar (Burma)
10 Auflage 1. Mai 2009
Robert Reid, Joe Bindloss und Stuart Butler
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Polyglott on tour – Reiseführer: Unsere besten Touren. Unsere Top
12 Tipps (Broschiert)
Der benutzerfreundliche Birma-Reiseführer mit innovativem
Tourenkonzept bringt Sie zu den schönsten Reisezielen in Birma.
Entdecken Sie mit Polyglott on tour Yangon, Dawei, Mandalay und Ngapali.
Der Reiseführer enthält zusätzlich 27 Touren, z.B. entlang der alten
Burma Road.
Polyglott-Verlag
Neuauflage 5. Februar 2009
Rainer Scholz und Martin H. Petrich
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Myanmar / Burma: Reisen im Land der Pagoden (Gebundene Ausgabe)
Klaus R. Schröder war wochenlang in einem individuell gemieteten
Salonwagen mit eigenem Personal unterwegs, der ganz nach den Wünschen
des Fahrgastes an normale Linienzüge gehängt wurde. Diese ungewöhnliche
Art des Transports inklusive Bett und Mahlzeiten im "eigenen" Luxuswagen
kostete nicht mehr als bei uns ein normales Hotelzimmer. An dieser und
weiteren unkonventionellen Reisen durch die landschaftlich und kulturell
herausragenden Regionen Myanmars lässt Klaus Schröder den Leser hautnah
teilhaben und vermittelt ihm mit großem Engagement landeskundliches
Wissen bis hin zur aktuellen politischen Situation und der Rolle Burmas
als Opiumlieferant. Wer sich für das Myanmar von heute interessiert,
kommt an diesem umfassenden und kenntnisreich geschriebenen Text nicht
vorbei.
Nebenbei unterstützt der Leser durch den Kauf des Buches burmesische
Waisenkinder.
Reise Know-How Myanmar / Burma
3. überarbeitete und aktualisierte Auflage Oktober 2008
Klaus R. Schröder
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Nelles Guide Myanmar (Burma) Reiseführer
Ausführlich werden hier die kulturellen und landschaftlichen
Höhepunkte Myanmars vorgestellt: die boomende Hauptstadt Yangon, das
Ruinenfeld von Bagan, die Königsstadt Mandalay und die Bergregion um den
Inle-See, aber auch entlegenere Reiseziele wie Rakhine, die Badestrände
Myanmars, Bergregionen, der Goldene Fels und der Süden des Landes.
Leider fehlen hier die praktischen Tipps wo man am besten übernachtet
und wie man von A nach B kommt. Der Stefan Lose oder Lonely Planet ist
hier das bessere Buch zum Reisen. Darum würden wir den Nelles Guide auch
nur als Zweitbuch empfehlen, nicht aber als Führer für
Individualreisende.
Nelles Guide Myanmar ( Burma) Reiseführer
Auflage Mai 2008
Helmut Köllner und Axel Bruns
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Loose
Falls Sie eine Myanmar-Reise planen, oder Myanmar auf eigene Faust
erkunden möchten, dann sollten Sie sich unbedingt den Reiseführer (erschienen
im Herbst 2007 in dritter Auflage) aus der Stefan Loose-Edition des
MairDumont-Verlags zulegen. Mit seinen 588 Seiten als das umfangreichste,
deutschsprachige Traveller-Handbuch für Myanmar geltend, bietet der
Reiseführer zahlreiche Tipps zu den schönsten Reiserouten, zum
Übernachten, für empfehlenswerte Restaurants, Teestuben und Snackbars.
Auffallend schöne Farbfotos, zusätzliche Schwarzweißfotos, viele
Detailkarten und Zeichnungen sowie Hintergrundberichte zu Themen wie
Buddha-Figuren, Geisterverehrung, den populären Volksopern und vielem
mehr lockern das strenge Lay-out angenehm auf.
Stefan Loose Travel Handbuch Myanmar (Birma)
3. Auflage 2007
Andrea & Mark Markand, Martin H. Petrich, Volker Klinkmüller
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MERIAN Burma
Wie heißt das südostasiatische Land am Golf von Bengalen denn nun
richtig? Burma, Birma oder Myanmar? Die Antwort fällt nicht leicht, denn
alle drei Bezeichnungen haben ihre Berechtigung, wobei Myanmar der
offizielle Name und Burma den vom Großteil der Bevölkerung favorisierten
Begriff darstellt. Ebenso schwierig gestaltet sich die Frage, ob
Tourismus respektive Promotion mittels Reiseführern und -magazinen dem
Land förderlich ist oder eher die repressive Militärjunta stützt, die
nach wie vor den südostasiatischen Staat regiert. Sowohl
Merian-Chefredakteur Andreas Hallaschka als auch die verantwortliche
Redakteurin dieses Heftes, Barbara Baumgartner, nehmen diesbezüglich in
mehreren Beiträgen Stellung und geben so der 138 Seiten starken Ausgabe
eine in diesem Metier ungewohnt politische Note. Das geht mit einem
emotionalen Editorial los, bringt danach ein noch emotionaleres
mehrseitiges Plädoyer für Burma und pro Tourismus und wenig später ein
Porträt der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die durch ihren
heroischen Kampf gegen die Junta zum Mythos wurde.
Doch um eine Schrift aus der Bundeszentrale für politische Bildung
handelt sich beim Merian Burma Myanmar nun auch wieder nicht. Die
landschaftlichen und kulturellen Reize dieses Landes stehen absolut im
Vordergrund. Reportagen über das traditionelle Leben am Inle-See und
Treckingtouren in den unbekannten Norden belegen das. Gleichzeitig
spiegeln diverse Beiträge auch die große Bedeutung der Religion wider.
Hier ein Doppelseiter über die vor Gold überbordende Schwedagon-Pagode,
dort über eine riesige Buddha-Statue. Wieder etwas weiter findet sich
eine Dokumentation über Nonnen, später ein Infokasten über Buddhismus,
weiter hinten eine ungewöhnliche Foto-Story über Geisterfeste und so
fort.
Doch das Magazin bietet in Gestalt des mehr als 25-seitigen Serviceteils
auch alle wichtigen und aktuellen Infos, die es zur Grobplanung eines
eigenen Burma-Trips bedarf: Sightseeing-Tipps für weitere Online-Recherchen,
ein kleiner Dolmetscher für den Besuch in einer Teestube sowie jede
Menge Strand-, Übernachtungs- und Restauranthinweise. Diese versieht die
Redaktion nicht nur mit ungefähren Preisangaben, sondern weist besonders
empfehlenswerte Lokalitäten gesondert aus. Um all das richtig zuordnen
zu können, verfügt das Magazin einerseits über eine doppelt ausklappbare
Karte und andererseits über einen heraustrennbaren Faltplan.
Merian / Gräfe und Unzer Verlag
1 Auflage 15. Dezember 2003
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LANDKARTEN:
Nelles Verlag; Auflage: Auflage 2008 (August 2008)
Bewährt hat sich die Landkarte aus dem Nelles-Verlag (München) im
Maßstab 1:1 500 000 sowie mit Stadtkarten von Bagan 1 : 60,000
Detailkarte; Mandalay 1 : 30,000 Stadtplan; Yangon (Rangoon) 1 : 60,000
Stadtplan.
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Reise Know-How Verlag Rump; Auflage: 3. Auflage. (28. Dezember
2007)
Myanmar ( Burma) 1 : 1 500 000: Kartenbild 2seitig, klassifiziertes
Straßennetz, Ortsindex, GPS-tauglich, Kartenbild 2seitig,
klassifiziertes Straßennetz, Ortsindex, GPS-tauglich, reiß- und
wasserfest [Folded Map] (Landkarte)
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REISELITERATUR
“Tage in Burma” von George Orwell
"Orwell kennen die meisten Leser nur als düsteren Big Brother-Visionär -
die wenigsten wissen, daß der Autor einige Jahre als Kolonialbeamter in
Burma tätig war. Vor diesem Erfahrungs-Hintergrund entfaltet er die
Geschichte eines britischen Diplomaten in einem burmesischen Außenposten.
Lesenswert vor allem wegen der Schilderungen der Landeskultur - und
George Orwells bitterböser Abrechnung mit der britischen
Kolonial-Mentalität." (Globo)
"Das Buch darf aus zwei Gründen besonderes Interesse beanspruchen:
zum einen, weil es zeigt, wie ein klarsichtiger Beobachter auch vor 70
Jahren schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu der
Einsicht kommen konnte, daß das Ziel des europäischen Kolonialismus
nichts anderes als Ausbeutung war; zum zweiten, weil in seiner
Kolonialismus-Kritik die Wurzeln für Georges Orwells Kapitalismus-Kritik
liegen." (Westdeutscher Rundfunk)
"Mit später Bewunderung wird heute auch jener einst so mißachtete,
andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und
Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, den Dreißigern und Vierzigern, in
denen sich Europas Gesicht verändert hat." (Der Spiegel)
"Ein einzigartig scharfsichtiger Zeuge der Zeit." (Die Weltwoche)
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“Pilgerreise in Myanmar” von Ma Thanegi
Ma Thanegi, in Myanmar geboren und aufgewachsen, ist Malerin,
Schriftstellerin und Journalistin und schreibt regelmäßig für die
»Myanmar Times«, eine Wochenzeitschrift in englischer Sprache, die in
Yangon erscheint. 1988–1989 war Ma Thanegi Mitarbeiterin der
Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi
und verbrachte nach der Zerschlagung der Oppositionsbewegung drei Jahre
im Gefängnis.
Die Autorin schildert spannend und humorvoll mit einem liebevoll
kritischen Blick auf die Menschen und die Kultur ihres Landes eine
Pilgerreise durch Myanmar auf einer Route, die bereits seit
Jahrhunderten zur religiösen Tradition gehört. Nur haben sich die
Fortbewegungsmittel und die äußeren Umstände geändert. Die Rundreise
führt von der Hauptstadt Yangoon (Rangoon) aus in "in nicht weniger als
29 Städte, zu 60 berühmten Pagoden, zu einigen außerordentlichen
Sehenswürdigkeiten, zu herausragenden Landschaftswundern und ... in eine
chinesische Stadt jenseits der Grenze im Norden."
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“Burma - Myanmar: Im Herzen eines unbekannten Landes” von Ma
Thanegi und Gabriele Fahr-Becker
Nach dem Aufstand der Mönche und seiner brutalen Niederschlagung
wurden wir mit Informationen über Myanmar überflutet. Trotzdem haben wir
keine Vorstellung vom täglichen Leben in diesem Land. Es ist das
Anliegen der Verfasser, die seit Jahrzehnten im Land leben, uns etwas
von dessen wirklicher Faszination zu vermitteln. Die in über 20 Jahren
bis in die jüngste Gegenwart entstandenen Fotographien ebenso wie der
Text der burmesischen Autorin lassen uns die Persönlichkeit der Menschen
ebenso wie die großartige, unberührte Landschaft und die durch eine
allgegenwärtige Spiritualität des Buddhismus geprägte Atmosphäre des
Landes besser verstehen.
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“Gute Geister im Land der goldenen Pagoden” von Bernd Schiller
Wien, Oktober 2007. Auf abenteuerlichen Wegen durch ein magisches
Land. Burma heißt längst Myanmar, aber immer noch ist es „ein Land wie
kein anderes", wie Rudyard Kipling vor über hundert Jahren schrieb. Die
Bilder des alten Asien sind hier noch zu finden: Mönche, die sich im
Morgendunst ihre Speiseschalen füllen lassen und dem Spender damit gutes
Karma bringen, Bauern hinter dem Holzpflug, Frauen am Brunnen, lachende
Kinder, die jeden Besucher lärmend begrüßen, Gläubige, die sich das
Heute mit Hilfe der Nats, guter Geister, erleichtern. Vor der Verklärung
dieses einzigartigen Landes bewahrt den bewusst Reisenden jedoch der
Blick auf den mühsamen Alltag der meisten Burmesen. Seit Jahrzehnten
leben sie verarmt und weitgehend isoliert vom Rest der Welt,
eingeschnürt durch Militärs, deren einziges Konzept die Machterhaltung
zu sein scheint. Bernd Schiller, Asienkenner seit fast vierzig Jahren,
hat dieses traumschöne Land voller Magie und Probleme auf
abenteuerlichen Wegen und mit oft gemischten Gefühlen bereist. Seine
Annäherung an das neue Myanmar, das zugleich das alte Burma ist, ist
einfühlsam, spannend und voller Zuneigung und gerät so immer auch zur
Annäherung an die Seele Asiens.
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"Der Glaspalast" von Amitav Ghosh
Dieser erste große Roman über das geheimnisumwitterte Birma erzählt
die Geschichte des jungen Rajkumar, der in einer Imbissbude auf dem
Markt von Mandalay 1885 Zeuge des Einmarsches der britischen Truppen
wird. Entsetzt beobachtet er die Plünderung des Glaspalastes und muss
mit ansehen, wie die Königsfamilie ins Exil gejagt wird. Im Gefolge
sieht er die Dienerin Dolly und ist von ihrer Schönheit so bezaubert,
dass er ihr Gesicht nie mehr vergisst ...
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“Der Klavierstimmer Ihrer Majestät” von Daniel Mason
London, 1887: Der brave und biedere Klavierstimmer Edgar Drake
bekommt einen Auftrag von höchster Instanz. Das britische
Kriegsministerium bittet ihn, einen äußerst seltenen und wertvollen
Erard-Flügel zu reparieren und neu zu stimmen -- und zwar im tiefsten
Dschungel von Birma. Der Militärarzt Anthony Carroll, der im stark
umkämpften Shan-Gebiet ein Fort errichtet hatte und damit einen der
äußersten Vorposten des britischen Empire befehligte, hatte durchgesetzt,
dass der Flügel von England nach Birma geschafft wurde, da er, wie er
sagte, mit Musik dort mehr ausrichten könne als mit Pistolenschüssen.
Spätestens seit diesem absonderlichen Wunsch brachte das komplette
britische Militär Carroll tiefstes Misstrauen entgegen, doch dieser
hatte sich mit seinen ungewöhnlichen Methoden (Musik, Poesie und auch
medizinische Versorgung der -- eigentlich ja feindlichen -- Birmen) auf
seinem Außenposten tatsächlich unentbehrlich gemacht, sodass er sein
Klavier bekam. Und als dieses nun beschädigt worden war, wurde auf
seinen Wunsch ein Klavierstimmer um die halbe Welt zu ihm geschickt,
eben Edgar Drake.
Drakes Reise in die exotische Welt der Shan-Hochebenen führt ihn tief
hinein in die Wirrnisse des dritten birmanisch-britischen Krieges. Als
er Carroll und dessen Erard-Flügel endlich erreicht, verfällt er dem
charismatischen Arzt ebenso wie den Schönheiten des Landes und der
Fremdartigkeit der Menschen. Auch als das Klavier längst gestimmt ist,
kann er sich nicht von der faszinierenden Welt Birmas lösen und bleibt
-- bis es zu spät ist: Das Fort wird angegriffen, Drake muss fliehen,
und als er sich endlich auf sicherer Seite wähnt, muss er feststellen,
dass er vom britischen Militär als Kollaborateur des "Verräters" Carroll
angesehen wird.
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“Dhammayangyi - eine Reise ins Herz Birmas” von Hans Wilhelm
Finger
Dieses Buch ist die lebendige Biographie eines Tempels und der
Menschen um ihn, mehr noch, es schildert die damit verbundene Geburt und
den Untergang des ersten birmanischen Reiches. Die Geschichte erzählt
von einem Fremden, der in das historisches Zentrum des geheimnisvollen
Landes reist, die Begegnung mit den Menschen dort und mit den Kindern
des Tempels, und der über den pyramidalen Dhammayangyi in phantastischer
Weise tief in die Vergangenheit Pagans und seiner Bewohner eintaucht.
Sie schildert die Schrecken des königlichen Erbauers, den Bau des
Tempels und sein Fortleben in seiner Düsternis und im Spiegel von Mythen
und Legenden, die von den Gläubigen bewahrt und von Mund zu Mund
überliefert worden sind.
Es ist selten, daß sich ein Autor nicht darauf beschränkt, von seinen
Reisen in ferne Länder zu erzählen, sondern an einem Ort inne hält, tief
hinabtaucht in dessen Historie und so das Erlebnis in eine umfassendere
Dimension verwebt. Buddhistische Tempel sind heilige Orte des höchsten
Respekts, ihre Biographien weisen in der Regel wenig Dramatisches auf.
Anders der Dhammayangyi, in dessen Biographie sich das Herz Birmas und
sein unerlöstes Schicksal spiegeln. Einen königlichen Tyrann gibt es
heute nicht mehr. An seine Stelle ist eine Militärdiktatur getreten (siehe
"Burmesische Tage..." vom selben Autor), die Volk und Land seit
Jahrzehnten lähmt. Aber genau so wenig, wie der dämonische König Narathu
und der Fluch des ehrwürdigen Mönches Panthagu von Dauer war, so werden
auch die heutigen Machthaber untergehen. Bleiben werden, davon erzählt
die Geschichte, die liebenswürdigen Menschen und eine einzigartige alt-asiatische
Kultur.
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“Das Herzenhören” von Jan-Philipp Sendker
Eine unglaublich schöne, sprachgewaltige, tief berührende
Liebesgeschichte zwischen einem blinden Jungen und einem gehbehinderten
Mädchen, die anrührt, bewegt und gleichzeitig auch etwas Mystisches hat.
Die junge New Yorker Anwältin Julia Win hat sich noch nie so fremd
gefühlt wie in Kalaw, diesem malerischen, in den Bergen Birmas
versteckten Dorf. Hierher hatte sie die Suche nach ihrem Vater geführt,
der vor vier Jahren plötzlich verschwunden war. Ein vierzig Jahre alter
Liebesbrief von ihm, gerichtet an eine Unbekannte, hatte Julia auf diese
Spur gebracht. Und nun lauscht sie in dieser magischen Umgebung den
Worten eines alten Mannes, der ihr die geheimnisvolle Geschichte ihres
Vaters erzählt ...
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“Reise nach Myanmar: Kulturkompass fürs Handgepäck” von Alice
Grünfelder (Herausgeber) und Lucien Leitess (Herausgeber)
Myanmar, oder auch Burma, Land der gold schimmernden Pagoden, ist ein
ewiges Faszinosum für Reisende, damals wie heute. Kenner des Landes
lüften die Rätsel um die kostbaren weißen Elefanten, um den verlassenen
Königspalast in Mandalay, um die unzähligen Fußspuren Buddhas und die
Häuschen der Nats, der einheimischen Götter. Sie berichten aber auch
über die Schattenseiten des Landes wie den Opiumhandel im Goldenen
Dreieck und den Militärputsch von 1962.
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“Birma, Burma, Myanmar – Eine Reise in das Land des Lächelns” von
Markus Borr Heike Hoppstädter-Borr
Burma, Birma, Myanmar - Eine Reise in das Land des Lächelns ist ein
Reisebericht durch eines der beeindruckendsten Länder Asiens. Ein Land
voller Kulturschätze und landschaftlicher Höhepunkte. Das Buch führt den
Leser zu den großen Sehenswürdigkeiten des Landes: Der Shwedagon Pagode
in Yangon, den Klosteranlagen in Mandalay, den Pagoden von Bagan und zu
den Fischern am Inle See. Erleben sie die unbeschreiblich schöne
Architektur und die tiefe Gläubigkeit der Burmesen. Gerade die Menschen
sind es, die eine Reise nach Burma zu einem unvergesslichen Erlebnis
werden lassen Zu den Autoren:Die zwei Globetrotter Markus Borr und Heike
Hoppstädter-Borr wurden bekannt durch ihr erstes Buch Ladakh Trekking im
indischen Himalaya . Dieses gehört inzwischen zur Pflichtlektüre für
Besucher von Ladakh. Ihre Bücher sind kein Ersatz für einen Reiseführer,
sondern schildern die vielen Eindrücke und Erlebnisse einer Reise. Sie
versetzen den Leser in die Rolle des Reisenden und vermitteln auf
lockere Art, was ihn vor Ort erwartet.
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“Myanmar / Burma erzählt: 25 zeitgenössische Kurzgeschichten” von
Klaus R. Schröder (Herausgeber), Georg Noack (Herausgeber)
25 Geschichten aus dem fernen und fremden Myanmar (Burma), und dazu
noch von 24 verschiedenen zeitgenössischen Autoren, die bei uns kaum
jemand kennt. Das mag zunächst exotisch erscheinen. Doch diese
tiefgründigen wie unterhaltsamen Kurzgeschichten vermitteln ein Bild des
heutigen Myanmar und seiner Menschen zwischen Isolation und
Globalisierung, jenseits der politischen Sphären im Bereich des P...
mehr.
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“Shwedagon - eine Reise in die Seele Birmas” von Hans W. Finger
In Rangun wird der Birmareisende von der einzigartigen Shwedagon
empfangen, die in dem Goldenen Land unzähliger Pagoden nichts
Vergleichbares hat, sie ist die Seele Birmas. Hier wird die Geschichte
der ganzen Pagode erzählt, von ihren legendenhaften Anfängen über den
langsamen Ausbau durch die Könige und das Volk bis zu ihrem heutigen
Glanz. Begleitet wird sie von der Erzählung von der Mönchen des Klosters
Mizzim Nandawun der Shwedagon, eine Zusammenfassung des berühmten Romans
Tet Phon-gyi (Der moderne Mönch siehe Anlage), erstmals überhaupt in
einer außerbirmanischen Sprache. Aber im Zentrum der Pagode steht die
tiefe Gläubigkeit der Birmesen an die Lehren des Buddha und den
volkstümlichen Glauben an die Nats, Geister, mythologischen Figuren und
Astrologie. Tief taucht der Reisende ein in eine altasiatische Kultur
und in die Seele eines liebenswerten Volkes.
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“Dämmerung über Birma: Mein Leben als Shan-Prinzessin” von Inge
Sargent
Inge Sargent glaubt, sich in einem Märchen wiederzufinden, als sie
1953 mit ihrem birmesischen Ehemann im Hafen von Rangun einläuft und mit
fürstlichen Ehren willkommen geheißen wird. Erst jetzt nämlich erfährt
die junge Österreicherin, dass ihr Mann Sao Kya Seng, den sie als
Studentin in den USA kennen gelernt hat, nicht nur Bergbauingenieur ist,
sondern auch Prinz des birmesischen Bergstaates Hsipaw und Oberhaupt der
Shan. Inge ist somit die"Mahadevi", die Himmelsprinzessin. Schon bald
sucht sie sich neue, eigene Aufgaben: Sie lernt Shan und Birmesisch,
macht sich mit den Traditionen vertraut und engagiert sich in sozialen
Projekten.
1962 findet das fortschrittliche Märchen ein grausames Ende: Sao Kya
Seng wird nach dem Militärputsch verschleppt und ermordet; Inge Sargent
muss mit den beiden Töchtern das Land verlassen. Seit 1966 lebt sie in
den USA, war viele Jahre Lehrerin und leitet ein Hilfsprojekt für
birmesische Flüchtlinge. 2000 wurde ihr der Menschenrechtspreis der
United Nations Association verliehen.
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